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28.07.2003 Schönheit ist nicht alles - Bericht in "RegioPress 06/03"

Plastische Chirurgie steht für Qualität und Qualifikation - Kooperation mit Theresienklinik Nürnberg (Seite 5)

Schönheit ist nicht alles - Plastische Chirurgie steht für Qualität und Qualifikation

 

 

23.07.2003 Größte Jahrestagung der Plastischen Chirurgen im deutschen Sprachraum findet in diesem Jahr in Freiburg statt

Mit den Begriffen "Plastische Chirurgie" assoziieren heute viele Menschen die Themen Schönheitschirurgie oder kosmetische Chirurgie, um Körper und Gesicht einem wie auch immer gearteten Schönheitsideal anzugleichen. Obwohl zur plastischen auch die ästhetische Chirurgie und die Bereiche Schönheit und Kosmetik gehören, bietet dieses Fach aber weitaus mehr: Zur Realität der Chirurgen, die auf diesem Fachgebiet arbeiten, gehören oftmals Eingriffe, die der Funktionserhaltung von Gliedmaßen und Körperteilen dienen.

Im Rahmen der 34. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC) sowie der 8. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC), die in diesem Jahr von Dienstag, den 30. September, bis Sonntag, den 05. Oktober 2003, im Konzerthaus Freiburg, Konrad-Adenauer-Platz, stattfinden wird, stehen deshalb unter anderem auch Themengebiete wie "Komplexe Rekonstruktionen im Gesicht" oder "Brustwandrekunstruktionen" bzw. "Mammareduktionen" sowie "Nasenkorrektur offen - geschlossen" auf der Tagesordnung.

Der Kongress ist das wichtigste Treffen aller Fachärzte für Plastische Chirurgie und aller an der plastisch-ästhetischen Chirurgie Interessierten im deutschen Sprachraum. www.vdpc2003.de

Am Donnerstag, den 02. Oktober 2003, um 18.00 Uhr findet im Großen Saal des Konzerthauses Freiburg ein öffentliches Forum mit Chirurgen, Theologen, Ethikern und Psychologen zu folgendem Thema statt: "Schönheit um jeden Preis? Plastische und ästhetische Chirurgie zwischen Kommerz und Lebensqualität." Die Moderation wird die Gabi Bauer (ARD-Fernsehen) übernehmen.

>> Stichwort Plastische Chirurgie

 

 

22.07.2003 Aktuelle Umfrage der "Bildwoche": Jeder 4. Deutsche träumt von einer Schönheitsoperation - beliebteste Wunsch-Korrektur: Fett absaugen lassen

Fast jeder 4.Deutsche (24%) ist mit seinem Körper unzufrieden und würde sich einer Schönheitsoperation unterziehen. Die beliebteste Wunschkorrektur: Fett absaugen lassen!

Das ergab eine repräsentative Umfrage der TV-Zeitschrift "Bildwoche" unter 1.010 Bundesbürgern (emnid). Was Frauen und Männer sich am liebsten vom Chirurgen korrigieren lassen würden, zeigt das Umfrage-Ergebnis im Detail: 48% der Befragten, die sich eine Schönheitsoperation vorstellen könnten, würden sich Fett im Bauchbereich, bzw. an den Schenkeln absaugen lassen (52% Frauen - und 40% der Männer).

Platz 2 der Wunschkorrekturen ist bei Frauen der Busen (32%) und bei Männern die Nase (21%). An dritter Stelle: Falten im Gesicht (Frauen: 18, Männer: 15%). Weitere Wunsch- Schönheitsoperationen: Beine (insgesamt 13 %), Po (12%), Ohren (6%), Lippen (5%). Immerhin: 76% der Deutschen sind mit ihrem Körper zufrieden und würden nichts korrigieren lassen.

 

14.07.2003 Konstante Anzahl plastisch-ästhetischer Eingriffe in den USA

Auch in wirtschaftlich schlechterer Zeit investieren viele Menschen in ihr Aussehen. Nach den Zahlen der American Society of Plastic Surgeons (ASPS) blieb die Anzahl der „schönheitschirurgischen“ Eingriffe 2002 im Vergleich zum Vorjahr konstant. Im Einzelnen war ein moderater Anstieg bei den Fettabsaugungen (+8%) festzustellen. Nichtchirurgische kosmetische Methoden waren jedoch von einem deutlichen Rückgang betroffen – trotz des starken Anstiegs von Botulinumtoxin-Injektionen (+31%). Die größte Altersgruppe sind nach wie vor die 35 bis50-jährigen Patienten (45%). Die Liposuction war bei dieser Gruppe am gefragtesten. In der Altersgruppe der 19- bis 34-jährigen (24%) waren Brustimplantate am beliebtesten. Es unterzogen sich insgesamt mehr als 5,6 Millionen Frauen einem plastisch-chirurgischen Eingriff, im Vergleich zu ca. 1 Million Männern.

Nach Angaben der American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS) wurden 2002 insgesamt 6,9 Millionen kosmetische Eingriffe durchgeführt. Gegenüber 1997 bedeutet das eine Steigerung von 228 %. Davon sind 23,5 % operative Behandlungen und 76,5 % nicht invasive Eingriffe. Botulinumtoxin war auch laut ASAPS-Statistik Spitzenreiter mit einem Zuwachs von 2400 % seit 1997. Der Grund für den hohen Anteil der nicht-invasiven Eingriffe ist, dass beliebte Behandlungen wie Kollagen- oder Botulinumtoxin-Injektionen regelmäßig wiederholt werden müssen. Aufsteiger des vergangenen Jahres war die so genannte Mikrodermabrasio, auch Mikro-Peeling genannt. Dabei werden die oberen Schichten der geschädigten Haut durch eine Art „Sandstrahl“ aus Salzkristallen entfernt.

 

 

01.07.2003 Asiatische Nasen reagieren empfindlicher auf vermehrte Schweißsekretion (Hyperhidrose)

Axilläre Hyperhidrose ist ein besonders Problem in der asiatischen Gesellschaft. Asiaten tolerieren axillären Schweißgeruch schlechter als andere Bevölkerungsgruppen. Wenn konservative Methoden fehlschlagen, tendieren sie zu aggressiven Methoden wie der chirurgischen Entfernung der Schweißdrüsen. Zur Behandlung der Hyperhidrose werden aber auch in diesen Regionen nicht so invasive Verfahren wie Injektion von Botulinum Toxin A oder die oberflächliche Liposuction bzw. Curretage immer häufiger angewandt.

>> Stichwort Hyperhidrose

 

 

26.06.2003
Explantation von Trilucent-Brustimplantaten

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte macht darauf aufmerksam, dass das "Europäische Trilucent-Betreuungsprogramm" zum 31. Dezember 2003 ausläuft. Alle Ärzte, die Trilucent-Brustimplantate verwendet haben, werden aufgefordert, alle ihnen bekannten Trägerinnen dieser Implantate zu konsultieren und sie über das Programm, in dessen Rahmen die Kosten für die Explantation der Implantate erstattet werden, zu informieren.

>> Stichwort Brustvergrößerung

 

 

07.04.2003
Schönheitsoperationen: Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 UStG

Die Frage, ob die Tätigkeit eines ästhetisch-plastischen Chirurgen bei so genannte Schönheitsoperationen als ärztliche Heilbehandlung anzusehen ist und damit zur Anwendung der Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 UStG führt, war Gegenstand einer Erörterung zwischen den Vertretern der obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder.

Dabei wurde beschlossen, dass ästhetisch-plastische Leistungen eines Chirurgen (Schönheitsoperationen) grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig sind. Nach den Umständen des Einzelfalles können diese Leistungen umsatzsteuerbefreit sein, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Indiz für das Vorliegen einer medizinischen Indikation ist die regelmäßige Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

Die Steuerpflicht für die genannten Leistungen gilt ab dem 01.01.2003. Aus Billigkeitsgründen ist es nicht zu beanstanden, wenn die Leistungen bis zum Datum dieser Verfügung steuerfrei behandelt werden. Für vor dem Stichtag ausgeführte Leistungen kann der Unternehmer die für ihn günstigere Variante wählen.

 

 

Meldungen aus Oktober, November und Dezember 2005
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