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22.08.2003 Männer entdecken die Plastische Chirurgie

Für den modernen Mann wird der Gang zum Plastischen Chirurgen offenbar langsam genauso selbstverständlich wie der Besuch im Fitnessstudio. Steigt die Zahl der Frauen, die sich dem Arzt anvertrauen, kontinuierlich an, so ziehen jetzt auch die Männer nach. Der Anteil der Männer, die durch den Chirurgen zur alten Form gelangen wollen, nimmt immer mehr zu, inzwischen ist jeder 5. Patient männlich. Tendenz weiter steigend. Beliebtes "Operationsfeld" sind die so genannten "Rettungsringe" an den Hüften, die abgesaugt werden, zunehmend sind aber auch Gesichts- und Hals-Liftings bei den Herren gefragt.

Und die Damenwelt dankt es ihnen: nach letzten Umfragen wissen Frauen Männer zu schätzen, die etwas für ihr Äußeres tun. Und die Männer sehen sich nach einer Schönheitsoperation im Beruf wesentlich konkurrenzfähiger und durchsetzungsstärker gegenüber Kollegen. Männer setzen bei ihrem Äußeren andere Prioritäten als Frauen; stehen bei Frauen Faltenbehandlungen im Gesicht im Vordergrund, stoßen sich die Männer eher an ihrem faltigen Hals und lassen dort Korrekturen vornehmen.

Häufigster Eingriff bei den Männern sind Nasenkorrekturen aller Art, darunter fallen sowohl die Entfernung von Höckern als auch die Verkürzung von Langnasen, auf dem zweiten Platz der männliche Hitliste stehen die Entfernung von so genannten Tränensäcken und Oberlid-Liftings, da ein durch überschüssige Haut, Muskulatur und Fett hängendes Lid ein müden Gesamteindruck vermittelt. Sehr gefragt sind Liposuktionen im Bauchbereich.

>> Stichwort Nasenkorrekturen
>> Stichwort Plastische Chirurgie

 

 

19.08.2003 Materialien zur Faltenunterspritzung

"35-jährige Frau nach Faltenbehandlung lebenslang entstellt." Meldungen wie diese sind erschreckend, aber leider keine Seltenheit. Um jung auszusehen, entscheiden sich immer mehr Menschen für kleine Faltenkorrekturen im Gesicht.

Doch Vorsicht: Nicht alle zur Faltenunterspritzung verwendeten und angebotenen Materialien sind gleich gut geeignet. Durch die gestiegene Nachfrage sind in den letzten Jahren viele Anbieter aufgetaucht, die Faltenunterspritzungen mit Materialien anbieten, die nicht unbedenklich sind. Sie setzen dauerhafte Füllmaterialien wie Silikon, Plexiglaskügelchen oder Polyacrylamid ein, die nicht in Wirkung auf die Falten dauerhaft sind, sondern nur in Bezug auf ihr unkalkulierbares gesundheitliches Risiko für den Patienten.

Nichtabbaubare Materialien können schwere Dauerfolgen wie permanente Entzündungsreaktionen, Beeinträchtigung der Gesichtsmimik und Farbveränderungen der Haut auslösen. Ebenso wie das Material sind auch die Risiken permanent. Da das Material in flüssiger oder gelartiger Form direkt unter die Falten gespritzt wird und es bei der operativen Entfernung nicht mit dem bloßen Auge gesehen werden kann, ist ein vollständiges Entfernen des Füllmaterials sehr schwierig, manchmal unmöglich.

Und nicht nur das: Wird das ungeeignete Füllmaterial entfernt, bleiben aufgrund der chronischen Entzündungen oft hässliche Narben und Beulen. Der Traum von einem jugendlichen und insbesondere makellosen Gesicht wird damit zum Albtraum.

 

 

19.08.2003 Botox-Parties voll im Trend

Angeblich der Schönheitsrenner Nummer 1: Bei Champagner und Partyhäppchen, mit den Freundinnen im Plausch und ganz nebenbei ein paar Sorgenfalten weniger. In den USA sind Botox-Parties, die "Tupperparties" des 21. Jahrhunderts, der Renner seit Botulinumtoxin, das Wundermittel gegen Falten, von der amerikanischen Arzneimittelbehörde, der Food and Drug Administration (FDA), für die kosmetische Behandlung freigegeben wurde.

Der Trend zur Botox-Party ist auch in Deutschland deutlich spürbar. Allein im vergangenen Jahr ließen sich etwa 30.000 bis 50.000 Menschen ihre Falten lahmlegen. Tendenz steigend.

Allerdings ist eine Botox-Injektion kein Partygag. Jeder Behandlung muss ein persönliches und ausführliches Beratungsgespräch durch einen Arzt vorausgehen, in dem der Patient über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt wird. Denn auch das neue Wundermittel gegen Falten birgt Risiken: Eine falsche Injektionstechnik oder eine zu große Dosis können unerwünschte Überkorrekturen bewirken.

Die Folgen: Hängelider, Triefaugen, asymmetrische Gesichtspartien oder eine starre Mimik. "Die Behandlung gehört auf jeden Fall in die Hände eines Facharztes, zum Beispiel eines Plastischen Chirurgen oder Dermatologen, mit Erfahrung in der Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin. Und der Facharzt muss sich mit der komplexen Anatomie der Gesichtsmuskulatur auskennen. Ist der falsche Muskel erst einmal gelähmt, bleibt nur ein schwacher Trost: Die Wirkung lässt nach wenigen Monaten nach und die unschönen Hängelider sind dann wieder verschwunden.

 

 

18.08.2003 Brustvergrößerung: Sommerzeit ist Bikinizeit

Sommerzeit ist Bikinizeit. Und da wollen immer mehr Frauen in Deutschland sich nicht mehr verstecken müssen und lassen bei einem Ästhetischen Chirurgen nachbessern, wo die Natur allzu knauserig war. Auch in diesem Jahr rangiert die Brustverschönerung direkt hinter der Fettabsaugung auf Platz zwei der am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen.

"Im Sommer herrscht Hochkonjunktur bei den Ästhetischen Chirurgen", weiß Dr. Holger Dieterich, Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschlands e.V. (GÄCD) und Brustexperte. Rund 20.000 Frauen ließen sich allein im letzten Jahr den Busen vergrößern, Tendenz weiter steigend.

"Neu ist der Trend zu tropfenförmigen natürlich aussehenden Implantaten anders als in den USA, wo runde Implantate favorisiert werden", weiß er. Was die Körbchengröße anbelangt ziehen die Deutschen mit den Amerikanerinnen gleich: Hüben wie drüben wird Körbchengröße C gewünscht – während vor wenigen Jahren noch Körbchengröße B das Maß der Dinge war.

>> Stichwort Brustvergrößerung

 

 

12.08.2003 Erstes Internationales Brust-Implantat-Register erfasst Behandlungsverläufe

Seit Mai 2002 sammelt das erste Internationale Brust-Implantat-Register statistische Informationen über Patientinnen, eingesetzte Brustimplantate, Operationen und Behandlungsverläufe. An dem Projekt sind neben Deutschland auch Brasilien, Australien, Mexiko, Kanada, Israel und die USA beteiligt. Experten erhoffen sich von dieser Statistik unabhängige und zuverlässige Daten, um Brustoperationen und Implantate für Patientinnen noch verträglicher und schonender zu machen.

Erste Ergebnisse brachte jetzt das Dänische Brust-Implantat-Register: Seit 1999 erhielten dort 1.472 Frauen ein Brustimplantat, 85% davon ein Silikonimplantat. Ernsthafte Komplikationen gab es lediglich bei 1% der Frauen.

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11.08.2003 Russland: Silikonbusen für wirtschaftlichen Aufschwung

Der wirtschaftliche Aufschwung in Osteuropa macht sich auch in der Schönheitschirurgie bemerkbar: Millionen von Russinnen erfüllen sich den Traum vom großen Busen. 85% der russischen Schönheitschirurgie-Klientel, so schätzen Experten, gehören der neuen Oberschicht an, die restlichen 15 Prozent sind junge Start-Ups aus dem Showgeschäft oder gutbezahlte Prostituierte. In der ehemaligen Sowjetunion passte die Schönheitschirurgie nicht ins kommunistische Weltbild.

Um so größer jetzt der Nachholbedarf, an dem jeder verdienen will: Allein in Moskau soll es weit über 100 Schönheitschirurgen geben – doch kaum einer ist als Plastischer Chirurg qualifiziert. Dabei sind die Preise kaum niedriger als im Westen, aber die Qualität aufgrund der fehlenden Qualifikationsmöglichkeiten oft verheerend. „Weil der Markt an qualifizierten Plastischen Chirurgen noch lange nicht gesättigt ist, versuchen inzwischen auch zahlreiche Kollegen aus dem Westen ihr Glück in Russland. Sie wollen sich dort mit eigenen Praxen und Kliniken niederlassen.

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07.08.2003 Stellungnahme der Firma Casella-med zum Präparat Lipostabil N i.v.

Aus dem Beipackzettel und den Fachinformationen unseres Präparates Lipostabil N i.v (5ml) geht eindeutig hervor, dass die subcutane Anwendung von Lipostabil zur Auflösung von Fettgewebe in Deutschland nicht zugelassen ist. Diese Anwendung ist bisher nicht ausreichend klinisch untersucht und somit von keiner Behörde (z.B. BfArM, EMEA, FDA) zugelassen.

Die folgende Stellungnahme der amerikanischen Gesellschaft für kosmetische Chirurgie (ASAPS) geht auf die Probleme und Risiken in diesem Zusammenhang detailliert ein: es gibt keine ausreichenden klinischen Studien zu dieser Anwendung die genaue Menge des aufzulösenden Fettgewebes lässt sich nicht nachvollziehbar steuern es ist nicht klar, ob neben dem Fettgewebe auch andere Gewebe aufgelöst werden es gibt keine Erfahrungen über die Langzeitverträglichkeit dieser Methode der Wirkmechanismus der Fettauflösung durch Lipostabil N i.v. ist nicht geklärt. Aus dieser Fakten kann die beschriebene Methode nicht empfohlen werden

(Dr. Christian Nauert Casella-med GmbH & Co. KG)

 

 

Meldungen aus Oktober, November und Dezember 2005
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