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| | 22.09.2003
Weltkongress für Plastische Chirurgie 2007 in Berlin Gegen Singapur,
Florenz, Athen und Istanbul hat die Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen
(VDPC) den Wettbewerb um die Austragung des IPRAS-Weltkongresses 2007 gewonnen.
Der Kongress der International Confederation of Plastic, Reconstructive and Aesthetic
Surgery wird vom 24. bis 29. Juni 2007 in Berlin stattfinden. Die Bewerbung wurde
von dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit unterstützt und soll im Herzen der
deutschen Hauptstadt, dem "bcc Berliner Congress Centre am Alexanderplatz", realisiert
werden.
>> Stichwort
Plastische Chirurgie
| | | 15.09.2003
BOTOX nun auch zur Behandlung der Hyperhidrose zugelassen Seit 18.08.2003
ist das Arzneimittel BOTOX der Firma Merz Pharmaceuticals unter der Zulassungsnummer
55006.00.00 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen
zur Behandung der "starken, fortbestehenden primären Hyperhidrosis axillaris,
die störende Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens hat und mit
einer topischen Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann." >>
Stichwort Hyperhidrose | | | 05.09.2003
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e.V. (DGÄPC) rät: Sojaöl-Brustimplantate
entfernen lassen! Frauen, die zwischen 1995 und 1999 ein Sojaöl-Implantat
der Marke „Trilucent“ eingesetzt bekommen haben, sollten dies schnellstmöglich
entfernen bzw. austauschen lassen. Noch bis Ende des Jahres übernimmt dafür sogar
der Hersteller die Kosten. Es besteht die Befürchtung, dass die Implantate zu
schlimmen Entzündungen und langfristigen Gesundheitsschäden führen können. Deshalb
wurde das Produkt bereits vor 3 Jahren vom Markt genommen. Trotz zahlreicher
Medienberichte haben sich nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks jedoch erst
die Hälfte aller betroffenen Frauen in Deutschland zur Entfernung des Implantats
gemeldet. Auch Frauen, die zur Zeit keine Beschwerden haben, sollten sich dringend
an einen Plastischen Chirurgen ihres Vertrauens wenden. >>
Stichwort Brustvergrößerung | | | 03.09.2003
Hotel-OP auf Mallorca unseriös und äußerst gefährlich für die Patienten Den
Reportern von RTL-Explosiv war die Sache nicht geheuer: Der Chirurg Dr. H. H.
aus Düsseldorf hat in einem Hotel auf Mallorca vor laufenden Kameras eine Fettabsaugung
und eine Bruststraffung vorgenommen. Am 23. Juli wurde der Bericht gesendet, der
die seriösen Kollegen des Dr. H. H. fassungslos macht. "Wir Fachärzte
in der VDPC und der VDÄPC distanzieren uns von einem solchen Gebaren", sagt
Professor Rüdiger Olbrisch, Vizepräsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen
Chirurgen (VDÄPC) und Mitglied in der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen
(VDPC). "In Deutschland dürfen Operationen nur bei strengsten Hygiene-Standards
vorgenommen werden. Das kann in einem Hotel nie der Fall sein. Deshalb rate ich
allen Menschen, die einen ästhetischen Eingriff planen, diesen nur in einer Klinik
vornehmen zu lassen, wo die Gefahr einer Infektion gering und bei Problemen eine
Notversorgung gewährleistet ist. Die Idee, erst die Operation, dann ab in die
Sonne, ist eine Illusion und das Schlimmste, was man sich antun kann."
Ein Hotelzimmer als OP-Raum, da kann es mit der Sauberkeit, die für einen operativen
Eingriff notwendig ist, nicht weit her sein. Operationsräume unterliegen in Deutschland
einem strengen TÜV des Gesundheitsamtes. Nach jeder Operation muss ein OP-Raum
desinfiziert werden. Gekachelte Wände und ein mit Kacheln versehener Boden sind
vorgeschrieben, damit der Raum regelmäßig entkeimt werden kann. In einem OP-Raum
dürfen zudem nur sterilisierbare Gegenstände benutzt werden. So ist zum Beispiel
auch ein metallener OP-Tisch vorgeschrieben. Die technische Ausrüstung muss allerhöchsten
Ansprüchen gerecht werden und die Beleuchtung optimal sein. Die VDPC und
die VDÄPC distanzieren sich nicht nur von Medizin-Touristen, die ins Ausland reisen,
um sich dort vielleicht etwas kostengünstiger verschönern zu lassen, sondern auch
von Ärzten, die als reisende Operateure auftreten und sozusagen im Vorübergehen
behandeln. Professor Rüdiger Olbrisch: "Eine Plastische Operation ist keine
Freizeitvergnügen, das man en passant erledigt. Einen solchen Eingriff muss man
mit einem Arzt seines Vertrauens nach eingehender Beratung planen und unter optimalen
äußeren Bedingungen umsetzen. Auch eine Nachbehandlung sollte gewährleistet sein.
Von einer Ferienreise zur Schnell-OP kann ich nur jedem abraten."
| | | 02.09.2003
Narben und Dellen als Urlaubssouvenirs Statt frisch und erholt,
verunstaltet aus dem Urlaub zurück? Immer mehr so genannte "Schönheitskliniken"
in Osteuropa und Asien bieten ästhetische Operationen zu vermeintlich günstigeren
Preisen an als deutsche Ärzte. Doch Vorsicht ist geboten: Was als Verjüngungskur
geplant war, endet oft genug als Alptraum! Misslingt der Eingriff, hat der Patient
in doppeltem Sinne das Nachsehen, er sieht schlimmer aus als vorher und trägt
auch noch die Kosten der Korrektur, denn er hat keine Regressansprüche. Wer
mit einer ästhetischen Operation in Osteuropa oder Asien liebäugelt, wird dort
keine Referenzen über den betreffenden Chirurgen erhalten. Dann muss man sich
auf die hauseigenen Broschüren oder Internetanpreisungen verlassen, die eine gekonnte
OP zu Dumpingpreisen offerieren. Der Patient kann sich an keine Gesellschaft wenden,
um die Seriosität des Arztes zu hinterfragen. Wenn bei einem Facelift nicht
professionell gearbeitet wird, sind lebenslange Narben die Folge. Besonders im
Gesicht gibt es viele Muskeln und Nerven, die bei einem einzigen falschen Schnitt
dauerhaft zerstört werden. Bei einer Liposuktion kann es zu hässlichen Beulen
und schmerzhaften Blutergüssen kommen, wenn der Operateur ungleichmäßig Fett absaugt,
das Resultat einer schlechten Ausbildung und mangelnder Operationspraxis. Die
Nachsorge ist nach einem Eingriff im Ausland entfernungsbedingt entweder gar nicht
oder nur mit Einschränkungen möglich, denn sie dauert - je nach Eingriff - bis
zu drei Monate. Ist man erst einmal wieder zuhause, ist eine medizinische Überwachung
des operierenden Arztes nicht mehr möglich. Für ein paar hundert Mark Ersparnis
sollte niemand seine Gesundheit aufs Spiel setzen. Anders verhält es sich
bei einer Operation in Deutschland. Hier kann er sich an die jeweilige Fachgesellschaft
(z.B. VDPC, DGÄC etc.) wenden, die auf Anfrage ihre Mitgliederliste verschickt.
Bei den hier aufgeführten Ärzten kann der Patient sicher sein, reglementierte
Qualitätsstandards anzutreffen. Ein weiterer Garant für Qualität ist die Verpflichtung
der Mitglieder, sich stetig weiterzubilden. So ist gewährleistet, dass der Patient
eine Behandlung auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse erhält.
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Meldungen aus Oktober, November und
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Meldungen aus September 2005
Meldungen
aus August 2005
Meldungen aus Juni
und Juli 2005
Meldungen aus Mai 2005
Meldungen aus
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