05.04.2004
Titanisierte Brustimplantate neu auf dem Markt Eines der Hauptrisiken
der Brustvergrößerung mit Silikongel-Implantaten ist die Ausbildung einer Kapselfibrose,
die bei 4 bis 5 % der Patientinnen auftritt. Durch die Einführung texturierter
Oberflächen konnte vor vielen Jahren eine gewisse Verbesserung erzielt werden.
Ein weiterer Versuch die Kapselfibroserate nach Brustvergrößerungen zu senken,
stellt die Entwicklung von so genannten Titanisierten Brustimplantaten dar. Die
Nürnberger Firma GFE hat Implantate auf den Markt gebracht, deren Silkonhülle
mit einer hauchdünnen Schicht aus Titan versehen ist. Die bekannt gute Gewebeverträglichkeit
von Titan soll die Gewebeverträglichkeit von Silikonimplantaten verbessern und
die Kapselfibroserate weiter senken. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt abzuwarten.
Langzeitergebnisse gibt es noch nicht. Mehr zum Thema Brustvergrößerung |