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Plastische Chirurgie News 2004

Schönheits-Op-Shows gefloppt

15.12.2004

Schönheits-OP-Shows im Fernsehen werden heiß diskutiert und umworben. Nach eigenen Angaben seien zwar 53% der Deutschen negativ gegenüber Schönheits-OPs und den entsprechenden TV-Serien eingestellt, aber 46 Prozent halten die Sendungen für wichtig und glauben, dass sie seriös informieren.

Der große Erfolg dieser Sendungen blieb aber bisher aus. Die Sendung "Beauty Queen" wurde nach nur wenigen Folgen eingestellt. Auch die Reality-Show "Alles ist möglich" wurde den Ankündigungen nicht gerecht. Mit 3,3 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 10,9% waren weder Macher noch Werbesponsoren zufrieden.


Schönheitsoperationen im Ausland: OP-Touristen fahren auch nach Deutschland

14.11.2004

Viele Deutsche lassen Ihre Schönheitsoperation aufgrund der günstigeren Preise im benachbarten Ausland, z.B. Polen oder Tschechien machen. In Deutschland gibt es jedoch auch viele Op-Touristen aus dem Ausland. Nach einer Umfrage wollen 79% der deutschen Klinikmanager zukünftig stärker in die Behandlung ausländischer Patienten investieren.

Viele Patienten aus dem Ausland suchen nach Experten in Deutschland. Gründe dafür sind höhere Preise (z.B. Schweiz) oder eine relativ geringe Arztdichte pro Einwohner (z.B. Holland).


Faltenglättung nach Anwendung von Botulinumtoxin noch nach 6 Monaten sichtbar

02.11.2004

In einer Studie von Levy und anderen wurde die Anwendung von Botulinumtoxin zur Faltenglättung untersucht. Nach 3, 6 und 9 Monaten wurden standardisierte Fotos der Faltenbildung in Ruhe aufgenommen. Die Fotos wurden in einer verblindeten Studie von unabhängigen Beobachtern ausgewertet.

Darüber hinaus wurde die Verbesserung der Hautglätte mit einer dreidimensionalen Profilometrie objektiviert. Sowohl nach 3 als auch 6 Monaten waren die Patienten der Ansicht, dass ihre Augenfältchen sich signifikant verbessert hätten. Dasselbe Ergebnis brachte die Profilometrie. Die unanhängigen Beobachter beurteilten die Ergebnisse besser als die Patienten in ihrer Selbsteinschätzung.


Doku-Soaps zum Thema Schönheitschirurgie

14.10.2004

Auch die privaten Fernsehsender haben die Schönheitschirurgie als Quotenformat entdeckt. RTL II startete am 19.August mit einer zehnteiligen Dokumentation "Letzte Hoffnung Skalpell –Schönheit um jeden Preis"; RTL folgte mit der Sendereihe "Alles ist möglich", bei der sich 12 Patienten für die Schönheit "unters Messer legen".

So strahlte der Sender am 14. September live die Brustaugmentation bei einer 21-jährigen Studentin aus. Der Operateur begründet den Eingriff vor laufenden Kameras auf der RTL-Homepage mit Aufklärungsarbeit für sein Fachgebiet. Eine nur ausschnittweise Darstellung könne zur Verharmlosung dieser chirurgischen Eingriffe führen. Nicht zuletzt wird er wohl auch an Werbung für sich selbst durch diese Aktion gedacht haben. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt Heft 41/2004)

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Zunahme der Schönheitsoperationen

03.10.2004

Um ihre Attraktivität zu steigern oder zu erhalten, wagen immer mehr Deutsche den Gang zu einem "Schönheitschirurgen". Die Zahl derartiger Eingriffe ist nach offiziellen Angaben von 109.000 in 1990 auf 660.000 in 2002 gestiegen. Angesichts einer hohen Dunkelziffer dürfte die tatsächliche Zahl allerdings weitaus höher liegen.

Vor allem jüngere Menschen scheinen ihr Selbstwertgefühl zunehmend von ihrem äußeren Erscheinungsbild abhängig zu machen. So sind 60% der in der Statistik aufgeführten Operierten zwischen 21 und 50 Jahre alt, 10% sogar unter 20 Jahre. Zu den beliebtesten Eingriffen zählen Fettabsaugungen, Ohrenkorrekturen, Entfernung von Tränensäcken und Schlupflidern, Face-Lifting, Nasenkorrekturen, Oberschenkel-,Gesäß- und Bauchdeckenstraffung sowie Brust-Operationen. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt Heft 41/2004)

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Abgrenzung von so genannten Schönheitschirurgen

28.09.2004

Damit für Laien deutlich erkennbar wird, dass Fachärzte für Plastische Chirurgie und Fachärzte mit der Zusatzweiterbildung Plastische Operationen – im Gegensatz zu selbst ernannten "Schönheitschirurgen"– über die notwendige Qualifikation für kosmetische Eingriffe verfügen, schlägt die Bundesärztekammer den Landesärztekammern Änderungen im Weiterbildungsrecht vor. Danach sollen Plastische Chirurgen in ihrem Facharzttitel künftig zusätzlich die Bezeichnung "Ästhetischer Chirurg" führen dürfen.

Gleiches würde für die entsprechende Zusatzweiterbildung für Hals-Nasen-Ohren-Ärzte und Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen gelten, die dann "Plastische und Ästhetische Operationen" hieße. Die Bayerische Landesärztekammer hat eine entsprechende Ergänzung der Fachgebietsbezeichnung bereits vorgenommen. Seit August heißt der Facharzt für Plastische Chirurgie in diesem Bundesland „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt Heft 41/2004)


Darstellung von Schönheitsoperationen im Fernsehen

24.09.2004

Während die Privatsender das Thema Plastische Chirurgie zu einem Programmschwerpunkt entwickeln, halten Mediziner das "OP-Showbusiness" weder ärztlich noch ethisch für vertretbar. Auf dem Jahreskongress der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDAEPC) im September in Düsseldorf monierte ihr Präsident, Prof. Dr. med. Rolf Rüdiger Olbrisch, die fehlende Spezialisierung vieler "Schönheits"-Operateure. Statt einer sechsjährigen Fachausbildung zum Plastischen Chirurgen genüge ihnen ein Wochenend-Video-Kurs oder der Blick über die Schulter eines Kollegen.

"Aus dieser Art Fortbildung gehen die selbst ernannten Schönheitschirurgen und die Kosmetischen Chirurgen hervor, die damit zwei Begriffe benutzen, die es in der Facharzt-Medizin nicht gibt", so Olbrisch. Angesichts einer Vielfalt von Organisationen und Verbänden auf Bundesebene fehle die Möglichkeit einer eindeutigen Vorinformation durch den Patienten. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt Heft 41/2004)


Bundesärztekammer überprüft Berufsrecht auf Zulässigkeit des "OP-Showbusiness"

04.09.2004

Die Bundesärztekammer will mit einer Prüfung des Berufsrechts und Änderungen der Weiterbildungsordnung gegen das "OP-Showbusiness" vorgehen. Auch für den Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, hat die Vermarktung schönheitschirurgischer Leistungen in den Medien inzwischen ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Die Risiken der Eingriffe würden kleingeredet und der Eindruck verstärkt, dass eine Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes weitgehend komplikationsfrei möglich sei.

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat daher beschlossen, eine "Initiative für eine Koalition aus politischen und gesellschaftlichen Kräften zu ergreifen, um den Verführungen der Schönheits- und Werbeindustrie wirksam zu begegnen". Dabei werde man auch Kontakt zu den Landesmedienanstalten aufnehmen.

Zweifel bestünden auch darüber, so Hoppe, ob sich Ärzte berufsrechtskonform verhalten, wenn sie in TV-Shows auftreten und vor einem Millionenpublikum Schönheitsoperationen durchführen. Deshalb prüften die Ärztekammern derzeit, ob Verstöße gegen das ärztliche Berufsrecht vorlägen. Dabei gehe man der Frage nach, ob derartige TV-Auftritte von Ärzten mit dem Berufsbild vereinbar sind, da es sich bei den kosmetischen Operationen nicht um Heilbehandlungen im eigentlich Sinn handele; vielmehr werde der Arzt zum Medium für reine Unterhaltungssendungen, denen man eher den Charakter der unzulässigen Werbung zusprechen könne als einer notwendigen Gesundheitsaufklärung für die Bevölkerung. Letztlich , so die BÄK, komme es bei den TV-Live-Operationen zu einer völligen Entpersonalisierung der Arzt-Patienten- Beziehung.

Nach Paragraph 7 Absatz 4 der Berufsordnung dürften Dritte (in der Regel Angehörige) Behandlungen nur beiwohnen, wenn Patient und Arzt dem zustimmen. Während der Patient seine Ansprüche gegenüber dem Sender vertraglich abgetreten habe, müsse die Rolle des Arztes berufsrechtlich geklärt werden. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt Heft 41/2004)


Titan-beschichtete Brustimplantate (Ti-Breeze) vom Markt genommen

20.08.2004

Die Firma TIKOM hat die von ihr vertriebenen titanbeschichteten Brustimplantate, die zuerst mit großem Werbeaufwand angepriesen wurden, wieder vom Markt genommen. Man will erst umfangreiche klinische Studien zur Verträglichkeit abwarten. Diese Studien werden derzeit an etwa zehn europäischen Kliniken mit unterschiedlichen Laufzeiten initiiert.

Möglicherweise wollte die Firma damit einer Entscheidung des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte zuvorkommen, die in ähnlichen Fällen (Hydrogel-Implantate) wegen derselben Gründe (fehlende Langzeitergebnisse) die Zulassung vor einiger Zeit widerrufen hatte.

Stichwort Brustvergrößerung


Welche Schönheitsoperation ist in Deutschland am beliebtesten?

13.08.2004

Da in der so genannten Schönheitschirurgie in Deutschland keine statistischen Daten erhoben werden, ist dies schwer zu beantworten. Nach verschieden Umfragen Sind die Top 5 der beliebtesten Schönheitsoperationen:

Fettabsaugung
Faltenbehandlung
Brustoperationen
Lidkorrekturen
Nasenkorrekturen


Forscher züchten Brustimplantate

08.08.2004

Forscher der Universität Melbourne züchten im Labor Brustimplantate aus meschlichem Gewebe. Die Grundlage bildet ein dreidimensionales Gerüst in Form des erforderlichen Brustteils, in dem lebende Zellen – vor allem Fettzellen- zum wachsen gebracht werden. Das Gerüst ersetzt die natürliche Gewebeumgebung und unterstützt das Zellwachstum. Das entstandene Gewebe könnte dann später in den Körper eingesetzt werden. Bis zu einer klinischen Anwendung ist es jedoch noch weit. Möglicherweise ist diese Methode aufgrund noch nicht bekannter Nebenwirkungen nicht anwendbar. Bis dahin bleibt der Goldstandard für die Brustvergrößerung die Implantation von Silkon-Gel oder Kochsalz gefüllten Brustprothesen.

Mehr zum Thema Brustvergrößerung


Bodylifting nach massiver Gewichtsreduktion

28.07.2004

Nach Abmagerungskuren von 30 oder mehr Kilo verbleiben am Körper sehr oft riesige Hautlappen an Bauch, armen und Beinen. Die Elastizität der Haut ist durch die vorhergehende Überdehnung verloren gegangen, so dass sich diese nicht mehr von selbst zurückbilden. In diesen Fällen helfen nur Straffungsoperationen, bei denen diese überschüssige Haut entfernt wird.

In den USA wurden 2003 ca. 52.000 solcher Operationen durchgeführt. In diesem Jahr wird ein weiterer Anstieg um 36% erwartet. Auch in Deutschland steigt die Nachfrage nach dem sogenannten Body-Lifting. Viele Patienten fühlen sich nach dieser Neuformung wie neu geboren. Dies kann ich an meinen eigenen Patienten bestätigen.

Mehr zum Thema Bauchdeckenstraffung, Bruststraffung, Oberschenkelstraffung, Oberarmstraffung


Plastische Chirurgie: Faltenunterspritzungen

08.07.2004

Nach Ansicht amerikanischer Plastischer Chirurgen gewinnt die Faltenunterspritzung immer mehr an Bedeutung. Neue Produkte, so versprechen die US-Fachärzte, böten längere Haltbarkeit, seien sicherer und lieferten bessere Ergebnisse. Die derzeit meistgenutzten Präparate in der Plastischen Chirurgie sind Botox und Kollagen. Zwei neue Präparate, Restylane und Hylaform, könnten zukünftig zu den meistgefragten Produkten gehören.

Wichtig sei immer, dass Unterspritzungen - obwohl es scheinbar nur ein minimaler "Pieks" ist - nur von Plastischen Chirurgen durchgeführt werden, die die nötige Qualifikation und die Erfahrung in der Anwendung solcher Präparate besitzen. Dem stimmt auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC), Prof. Albert K. Hofmann zu: "Nur Plastische Chirurgen wissen, welches Präparat sich im individuellen Fall eignet. Schon kleine Fehler können zu Entstellungen oder unerwünschten Nebenwirkungen führen. Richtig angewendet können Faltenunterspritzungen eine sehr positive Wirkung erzielen."

Stichwort Plastische Chirurgie und Faltenbehandlung


Vitamincocktail für schnellere Wundheilung

03.07.2004

Der Fachzeitschrift „Plastic and Reconstructive Surgery“ zufolge sorgte ein Vitamincocktail aus pflanzlichen Bestandteilen, Vitamin C, Rutin, Bromelain und Traubenextrakten bei operierten Patienten für eine schnellere Wundheilung. Die genaue Wirkungsweise ist jedoch noch unerforscht. Patienten, die eine Operation planen, sollten deshalb besonders auf eine vitaminreiche Ernährung achten.


Praxiseröffnung für Plastisch Ästhetische Chirurgie am Stadtpark in Nürnberg

01.07.2004

Nach Auflösung der Praxisgemeinschaft in der Mommsenstraße freue ich mich, Sie künftig in meiner neuen Einzelpraxis begrüßen zu dürfen. Sie finden uns ab sofort: Am Stadtpark 2, 90409 Nürnberg

Tel 0911 - 569 80 90
Fax 0911 - 569 80 99

Dr. med. Hans Bucher
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Facharzt für Allgemeine Chirurgie
Handchirurgie


"Fettwegspritze" in Deutschland erstmals vor Gericht

21.06.2004

Vor dem Landgericht Verden/ Aller stand Anfang Juni 2004 das vermeintliche Wunder deutscher Schönheitschirurgie, die so genannte Fettwegspritze vor Gericht. Ein Hausarzt hatte zwei renommierten deutschen Verbänden der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, der VDPC und der DGÄPC, eine Unterlassungserklärung geschickt. Beide Verbände hatten hiergegen Widerspruch eingelegt.

Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie ihre Patienten in Pressemitteilungen, Newslettern und speziellen Ratgebern seit Mitte letzten Jahres vor der sorglosen Anwendung und den unerforschten Folgen der Fettwegspritze gewarnt haben. Bei diesem Verfahren, der so genannten Injektions-Lipolyse, wird Phosphatidylcholin unter die Haut gespritzt, um Fettpolster aufzulösen.

Eine Methode – so der klagende Hausarzt – die absolut ungefährlich sei und keinesfalls zu Nebenfolgen wie schweren Dellen und Zysten oder gar genetischen Schäden führe. Davor haben in den letzten Monaten - so die deutsche Medical Tribune vom 19-3-2004 - alle deutschen Fachverbände der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie in seltener Einmütigkeit gewarnt. Obwohl diese Substanz in Deutschland nicht als Spritze für den Fettabbau zugelassen ist, darf sie von jedem Arzt am Menschen eingesetzt werden. Voraussetzungen: Er klärt den Patienten über mögliche Folgen auf und der Patient stimmt dieser Körperverletzung zu.

Zur Sprache kam vor Gericht auch, dass Hausärzte wie der Kläger immer wieder versuchen, über solche Therapiemethoden kosmetische Operationen auszuüben. Die Eingriffe gehören aber nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, Prof. Albert K. Hofmann nur "in die Hände der nach der Weiterbildungsordnung ausgebildeten Fachärzte." Der gegen die DGÄPC klagende Hausarzt musste vor Gericht einräumen, dass er im Interesse einer Pharmafirma tätig ist.

Das Gericht vertrat die Meinung, dass die Berichterstattung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) im Interesse der Patienten generell nicht zu beanstanden sei. Allerdings muss die DGÄPC ab Ende des Monats in ihren Ratgebern jetzt noch intensiver darauf hinweisen, "dass die Beurteilung der Methode der so genannten Fettwegspritze und ihrer möglichen Folgen wie z.B. die angesprochene Zysten- und Dellenbildung sowie die Entstehung von Entzündungen wissenschaftlich nicht abschließend geklärt ist."

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Fett-Weg-Spritze?

14.06.2004

Fettabsaugungen sind bundesweit die mit Abstand beliebtesten Schönheitskorrekturen in der Ästhetischen Chirurgie. Neuerdings macht die so genannte "Fett-weg-Spritze" von sich reden. Hierbei wird ein Medikament, das bislang lediglich zur Bekämpfung von Fettembolien zugelassen ist, in das Fettgewebe injiziert, wo es die Fettzellen auflösen soll. Wirksamer Hauptbestandteil der Fett-Weg-Spritze ist Phosphatidylcholin, das normalerweise zur Senkung der Blutfettwerte verabreicht wird.

Zur Behandlung lokaler Fettpölsterchen wird es subkutan – also unter die Hautschichten - in das Fettgewebe gespritzt. Hier soll es das Fett "auflösen". Über die Blutlaufbahn wird dann das "geschmolzene" Fett abtransportiert. Wie der Körper den Abtransport größerer Fettmengen bewältigt ist ebensowenig geklärt wie mögliche Nebenwirkungen oder Spätfolgen im behandelten Gewebe. Außerdem werden falsche Hoffnungen geweckt: Großflächige Areal wie die typischen Reiterhosen oder der Bauch können mit der "Fett-weg-Spritze" nicht vergleichbar mit einer Fettabsaugung behandelt werden.

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Im Jahr 2002 660.000 ästhetische Eingriffe durch Mitglieder der VDPC/VDAEPC

08.06.2004

Von den Mitgliedern der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC) und der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) wurden im Jahr 2002 etwa 660.000 Eingriffe vorgenommen. Knapp zwei Drittel dieser Operationen sind in öffentlichen Krankenhäusern erbracht worden, etwas mehr als ein Drittel der Eingriffe in Belegkliniken und Praxen.

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Garantieprogramm für Silikongel-Brustimplantate

17.05.2004

Als weltweit erster Hersteller will die Firma Inamed Aesthetics eine lebenslange Garantie für die McGhan-Brustimplantate bieten. Im Rahmen des InamedPlus-Garantieprogramms leistet der Hersteller einen zeitlich unbegrenzten Produktersatz über Produktaustausch.

Zeitlich befristet für 10 Jahre wird zusätzliche eine finanzielle Unterstützung für die Austauschoperation bis zu einer Höhe von 1000,-- Euro für Kosten, die nicht von einer Versicherung übernommen werden. Das Programm tritt für Produkte in Kraft, die am oder nach dem 31.03.04 implantiert wurden. Die Garantie deckt nur die Implantatruptur, nicht aber sonstige unerwünschten Nebenwirkungen.

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Titanisierte Brustimplantate neu auf dem Markt

05.04.2004

Eines der Hauptrisiken der Brustvergrößerung mit Silikongel-Implantaten ist die Ausbildung einer Kapselfibrose, die bei 4 bis 5 % der Patientinnen auftritt. Durch die Einführung texturierter Oberflächen konnte vor vielen Jahren eine gewisse Verbesserung erzielt werden. Ein weiterer Versuch die Kapselfibroserate nach Brustvergrößerungen zu senken, stellt die Entwicklung von so genannten Titanisierten Brustimplantaten dar.

Die Nürnberger Firma GFE hat Implantate auf den Markt gebracht, deren Silkonhülle mit einer hauchdünnen Schicht aus Titan versehen ist. Die bekannt gute Gewebeverträglichkeit von Titan soll die Gewebeverträglichkeit von Silikonimplantaten verbessern und die Kapselfibroserate weiter senken. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt abzuwarten. Langzeitergebnisse gibt es noch nicht.

Mehr zum Thema Brustvergrößerung


Neue Apothekenpreisverordnung senkt Kosten für die Behandlung mit Botulinum Toxin A

03.04.2004

Seit 01.01.2004 ist eine neue Apothekenpreisverordnung in Kraft. Dadurch werden billige verschreibungspflichtige Medikamente etwas teuerer und bisher teuere Medikamente 15 bis 20% billiger. Dadurch müssten sich auch die Behandlungskosten mit Botulinum Toxin A entsprechend verringern, sobald die Behandler ihre Vorräte aufgebraucht haben und neue Medikamente einkaufen.

Stichwort Botulinumtoxin und Faltenbehandlung


Beauty: Von der Stirn bis zu den Zehen

17.02.2004

Immer mehr Regionen des Körpers werden zum Thema der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Nicht mehr nur Gesicht, Nase, Brüste, Bauch und Oberschenkel sollen verschönert werden. Auch Zehen, Bauchnabel oder Vagina lassen sich auf Wunsch gestalten. Die Zeitschrift "Amica" nennt in allen Fällen die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) als kompetenten Ansprechpartner. Amica, 01/04

Stichwort Plastische Chirurgie


Aus dem Facharzt für Plastische Chirurgie wird der Facharzt für Plastische und ästhetische Chirurgie - Die Vereinigung der deutschen Plastischen Chirurgen strebt Namensänderung des Facharztes an

16.01.2004

Die Plastische Chirurgie ruht auf den 4 Säulen Ästhetische Chirurgie, rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie und Verbrennungschirurgie. Der Begriff Schönheitschirurgie ist im Gegensatz zum Facharzt für Plastische Chirurgie nicht gesetzlich geschützt. Schönheitschirurg kann sich jeder Arzt nennen, auch wenn er keine Ausbildung in Plastischer Chirurgie hat. Der Facharzt für Plastische Chirurgie hat jedoch eine strukturierte 6-jährige Ausbildung in Plastischer Chirurgie.

Der angehende Plastische Chirurg erhält auch eine umfangreiche Ausbildung in ästhetischer Chirurgie, die eine der 4 Säulen der Plastischen Chirurgie darstellt. Um den Anspruch der Plastischen Chirurgie auf die ästhetische Chirurgie zu bekräftigen, beantragt der Berufsverband der Plastischen Chirurgen, die Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC), beim Deutschen Ärztetag die Umbenennung des Facharztes für Plastische Chirurgie in den Facharzt für Plastische und ästhetische Chirurgie.

Stichwort Plastische Chirurgie


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