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News Plastische Chriurgie 2009

Fettabsaugen ohne Operation: Ein neues Wundermittel?

10.12.2009

Fettabsaugen: Die so genannte Fett-Weg-Spritze bekommt "Konkurrenz". Aus den USA kommt jetzt eine neue Methode, die angeblich Fettabsaugen ohne Operation verspricht. Mit einem hochfrequenten Ultraschallsystem sollen durch äußere Anwendung Fettzellen gezielt reduziert werden.
Jedoch sind Einsatzbereiche, Langzeitfolgen und mögliche Risiken noch nicht erforscht. Unklar ist z.B. auch noch, ob neben den Fettzellen auch andere Zellen zerstört werden. Möglicherweise handelt es sich um einen Flop wie die Fett-Weg-Spritze. Vor einer unkontrollierten Anwendung kann nur gewarnt werden. Zur genauen Beurteilung sind wissenschaftliche Studien notwendig.

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Behandlungsmöglichkeiten der Hyperhidrose

12.11.2009

Viele Menschen schwitzen immer – ohne Sommerhitze, ohne Anstrengung, ohne Stress. Und Sie können nichts dagegen tun. Dieses übermäßige Schwitzen (Hyperhidrose) kann erblich bedingt sein oder durch Medikamente oder hormonelle Einflüsse ausgelöst werden. In der Plastischen Chirurgie gibt es verschiedene Behandlungsformen, die Abhilfe bringen.
Zum Beispiel ist eine Injektion von Botulinum Toxin A hilfreich, das in der behandelten Körperregion für etwa 6 Monaten die Beschwerden lindert. Dauerhaften Erfolg in einem großen Prozentsatz der Fälle verspricht die Saugkürettage, bei der die Schweißdrüsen abgesaugt werden. Allerdings ist dies nicht an Händen und Füssen anwendbar, sonder fast ausschließlich in der Achselhöhle.

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Welche Schönheitsoperation ist in Deutschland am beliebtesten?

10.10.2009

Da in der so genannten Schönheitschirurgie in Deutschland keine statistischen Daten erhoben werden, ist dies schwer zu beantworten. Nach verschieden Umfragen Sind die Top 5 der beliebtesten Schönheitsoperationen:

Fettabsaugung
Faltenbehandlung
Brustoperationen
Lidkorrekturen
Nasenkorrekturen


Vorsicht bei Medizin-Informationen aus Chatforen

06.09.2009

Die Nordwestzeitung schreibt am 13.05.2009: "Patienten sollten sich nicht zu sehr auf Äußerungen in medizinischen Chatforen verlassen. Im Internet finden sich nicht nur konstruktive Kritik und der Erfahrungsaustausch von Patienten. Es gibt auch Hinweise, dass Ärzte Foren nutzen, um gezielt Kollegen in Misskredit zu bringen."

Sie kennen nicht Ihr Gegenüber im Chatforum. Es kann z.B. der Marketingchef einer Privatklinik sein, der gezielt seine Klinik und Ärzte positiv schildert und andere Ärzte und Kliniken schlecht macht. Informationen aus solchen Chatforen sind also mit größter Vorsicht zu behandeln und nicht überzubewerten. Besser sind Informationen der anerkannten Fachgesellschaften, da diese hohe Anforderungen an die Qualifikation Ihrer Mitglieder stellen und "scharze Schafe"schnell ausgesondert werden.


Straffungsoperation bringt die Form zurück

29.07.2009

Massive Gewichtsverluste führen bei vielen Patienten zu einem unakzeptablen Aussehen. Besonders betroffen von der schlaff herabhängenden Haut sind Gesicht, Brust, Bauch, Oberarme und Oberschenkel.Hier kommen die sog. "Body Contouring"- Operationen zum Einsatz. Dadurch wird nicht nur das Hautrelief, sondern auch die Körperkontur deutlich verbessert. Weitere Anzeigen für Straffungsoperationen sind der Elastizitätsverlust der Haut im Alter, durch UV-Strahlen bedingt und nach Gewichtsschwankungen, wie etwa nach einer Schwangerschaft

Mittlerweile versucht man, mehrere Regionen in einer einzigen Operation zu straffen. Ein Beispiel dafür ist das Bodylift. Bei sehr ausgeprägten Befunden folgt aber meistens eine separate Straffung der Oberarme und Oberschenkelinnenseiten.

Neu gewonnene Erkenntnisse über das Fasciensystem des Körpers konnten die Ergebnisse verbessern. Wichtig ist, dass das oberflächliche Fasciensystem rekonstruiert und gestrafft wird, um ein gutes und dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Die häufigtsten Komplikationen bei diesen Eingriffen sind Wundheilungsstörungen, überschießende Narbenbildung und Flüssigkeitsansammlungen (serome), die punktiert werden müssen.

Für die Patienten ergibt sich durch Straffungsoperationen eine deutliche Verbesserung der Körperkontur: Endlich können sie Kleider in Konfektionsgröße tragen. dafür werden auch ausgedehnte Narben akzeptiert. Diese liegen zudem meist so, dass sie von der Kleidung verdeckt werden.

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Kapselfibrose nach Brustvergrößerung: Welche Faktoren spielen eine Rolle?

10.06.2009

Die Rate der Kapselfibrosen geht nach Brustvergößerung seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts erheblich zurück. Aber immer noch ist jede 10. Frau betroffen. Prinzipiell bildet sich fibröses Bindegwebe um alle Fremdkörper. Nach der üblichen Tendez von Narbengewebe schrumpft diese Kapsel. Der Inhalt des Implantates wird zusammengedrückt und das Implantat fühlt sich hart an. Diese Einkapselung des Implantes findet rasch statt. Deshalb sind Frühlapselfibrosen häufiger als Spätfibrosen.

Man unterscheidet 4 verschiedene Grade der Kapselfibrose (Einteilung Grad 1-4 nach Baker):

Baker Grad 1: Beginnende Kapselschrumpfung, aber Brust normal weich, normales Aussehen

Baker Grad 2: Brust fühlt sich etwas fester an als normalerweise, Aussehen noch normal

Baker Grad 3: Brust fest und beginnend verformt

Baker Grad 4: Brust hart und augenfällig verformt, mit oder ohne zusätzliche Schmerzen

Es gibt verschieden Faktoren, die das Risiko einer kapselfibrose verändern.

Die Implanatplazierung unter den Brustmuskel senkt das Risiko um 70%. Ein erhöhtes Risiko ist bei Zugangswegen, die nicht dem Schnitt in der Unterbrustfalte entsprechen, festzustellen. Der Verzicht auf eine Drainage der Wundhöhle erhöht das Risiko ebenfalls.

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Behandlung von Feuermalen mit gepulstem Farbstofflaser ergibt optimales Ergebnis

20.05.2009

Die meisten Feuermale sind medizinisch harmlos. Die Hautveränderung blasst zwar mit der zeit etwas ab, dennoch bleiben die Hautveränderungen weiterhin deutlich sichtbar und sind kosmetisch äußerst störend. Feuermale können auch psychisch belasten, deshalb sollten sie bereits im Kleinkindesalter entfernt werden. Hervorragende Ergebnisse lassen sich mit dem gepulsten Farbstofflaser erzielen. Das Feuermal ist in vielen Fällen nach wenigen Sitzungen deutlich aufgehellt und das Stigma beseitigt.

Aufgrund der charakteristischen Wellenlänge wird das Licht fast ausschließlich vom roten Farbstoff in den Blutgefässen absorbiert bei gleichzeitiger Schonung benachbarter Hautstrukturen. Unmittelbart nach der Behandlung kommt es zu einem kleinen Bluterguss, der sich in ein bis zwei Wochen zurückbildet. Das optimale Ergebnis der Laserbehandlung stellt sich in der Regel nach sechs bis acht Wochen ein. Erst wenn keine weitere Abblassung mehr erreicht wird, ist eine neue Laserbehandlung sinnvoll. Zur meist vollständigen Entfernung reichen meist vier bis sechs Sitzungen aus. Die Erfolge sind bei hellroten Malen besser als bei dunkelvioletten.


Saugkürettage hilft bei axillärer Hyperhidrose

07.04.2009

Bei Patienten mit axillärer Hyperhidrose ist die Schweißproduktion bis um das 10fache erhöht. Dadurch stehen die Betroffenen unter einem erheblichen Leidensdruck. Eine elegante Operationsmethode kann Abhilfe schaffe: die Saugkürettage. Für diese Methode kommen in erster Linie Patienten in Frage, bei denen konservative Maßnahmen nicht ausreichen. Der geübte Operateur braucht pro Seite etwa 15 bis 30 Minuten ohne Vorbereitung und örtliche Betäubung.

Der Eingriff wird wie die Fettabsaugung in Tumeszenzanästhesie durchgeführt. Nach ausreichender Wartezeit wird über etwa drei kleine Schnitte die Kürettage fächerförmig durchgeführt. Danach wird ein Druckverband für einige Tage angelegt. An Komplikationen können kleinere Wundheilungsstörungen auftreten. Schwere Komplikation z.B. Nervenverletzungen sind in der Hand des geübten eine Rarität. Nebeneffekt der Behandlung sind eine Verminderung des Haarwuchses und eine Gefühlsminderung der Haut der Achselhöhle. Etwa 2-3 Monate nach der Kürettage tritt eine partielle Reinervation der Schweißdrüsen ein, sie entfalten damit wieder leichte Aktivität.

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Botulinumtoxin stoppt axilläre Hyperhidrose

11.03.2009

Übermäßiges Schwitzen in den Achselhöhlen ist eine relativ häufige Störung. Manche Patienten entwickeln als Folge Hautmatzerationen oder sekundäre bakterielle Infektionen. Doch für alle Betroffenen bedeutet die axilläre Hyperhidrose eine soziale Isolation.

Führen konservative Maßnahmen (Aluminiumverbindungen, Iontophorese) nicht zum gewünschten Erfolg, bietet sich die Therapie mit Botulinumtoxin A an. Bereits einige Tage nach der Injektion des Neurotoxins geht die Schweißbildung zurück. Die Wirkung hält etwa 6 Monate an. Die Behandlung wird jedoch so gut wie nie von den Krankenkassen übernommen.

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Bei Dysmorphophobie (Body Dysmorphic Disorder) sind ästhetische Eingriffe nicht angezeigt

10.02.2009

Menschen mit Dysmorphophobie sehen ebenso blendend oder durchschnittlich aus wie andere Menschen. Der Arzt sollte diese Krankheit erkennen können, denn ästhetische Behandlungen führen bei den Betroffenen zu keinem dauerhaften Erfolg oder schaden sogar. Die Ursache der Erkrankung wurzelt unter anderem in der heutigen jugend- und schönheitsbetonten Kultur.

Die Störung, von der beide Geschlechter gleichermaßen betroffen sein können, ist häufig: Bei einem Screening in Praxen, die sich mit Schönheitschirurgie beschäftigen, war die Diagnose bei 10 bis 14 % wahrscheinlich. Unter Patienten, die um eine Botulinumtioxin-Behandlung nachsuchen, lag dieser Anteil bei 23 %. Das Kennzeichen: Die Betroffenen befassen sich exzessiv mit ihrem Äußeren, unter dem sie leiden.

Zwanzigjährige sportliche Frauen klagen beispielsweise, sie sähen alt und feist aus. Bei der Erkrankung kommen überzufällig häufig zusätzliche Probleme dazu. 67 % haben Selbstmordgedanken, und 21 % setzen sie sogar in einem Selbstmordversuch um. 60 % leiden an einer Depression, 38 % an einer sozialen Phobie, 20 % an Vermeidungsverhalten, das bei Jüngeren beispielsweise zum Schulabbruch führen kann. Das Durchschnittalter liegt bei 34 Jahren.

Bei Dysmorphophobie ist ein ästhetisch-korrigierender Eingriff nicht angezeigt. 2/3 solcher Patienten geben hinterher an, der Eingriff habe nichts geändert oder die Situation sogar verschlechtert. Die Behandlung besteht in einer kognitiven Verhaltenstherapie und, falls nicht ausreichend, können verschiedene Medikamente eingesetzt werden.

Ganz wichtig ist für die behandelnden Ärzte unerschütterlich „nein“ zu korrigierenden ästhetischen Eingriffen zu sagen. Denn ein Charakteristikum der Störung besteht darin, dass die Patienten ihre Mitmenschen vehement dazu drängen, ihnen die vermeintliche Verunstaltung zu bestätigen. Der Arzt sollte erklären, dass der eingriff nicht helfen wird. Angesichts der hohen Vergütungen für äthetische Operationen finden sich leider immer wieder Ärzte die dem wirtschaftlichen Druck nachgeben und trotzdem operieren. Sie handeln sich dadurch viele Probleme ein, vom unzufriedenen Patienten trotz medizinisch gelungener Operation bis zu Klagen wegen behandlungsfehlern


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