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News Plastische Chirurgie 2010

Hautglättung durch Silikon

21.12.2010

Silikongele und Silikongel-Folien werden zur Behandlung von Narben eingesetzt. Die Therapie mit Silikongel-Folien sollte 12-24 Stunden täglich über 2 Monate durchgeführt werden. Zusätzlich kann die Behandlung mit Kompressionsmethoden kombiniert werden.

Flüssige Siligongele sind leichter anzuwenden und sollten zweimal am Tag dünn aufgetragen werden. Eine Metaanayle der Literatur durch das Cochrane-Institut zeigte eine gewisse Evidenz für die Wiksamkeit der prphylaktischen Anwendung von Silikongelfolien. Narbenhöhe und Rötung scheinen dadurch reduziert zu werden. Die Qualität der Studien ist aber zu gering, um den Effekt wirklich beurteilen zu können.


Riskante Brustvergrößerungen mit Stammzellen

14.11.2010

Ein neuer Trend: Schönheitsoperationen - vor allem Brustvergrößerungen - mit Stammzellen. Dabei wird eigenes Fett z.B. am Bauch entnommen und die darin ohnehin enthaltenen Stammzellen mit Enzymen angereichert. Dadurch soll erreicht werden, dass sich das Fett nicht wieder auflöst. Wissenschaftler sind aber entsetzt und meinen, dass die Methode für eine komerzielle Anwendung noch nicht geeignet ist.

Denn nieman weiß, wie die Stammzellen auf eine solche Enzymbehandlung regagieren, möglicherweise können dadurch Krankheiten bis hin zum Krebs ausgelöst werden. Patienten , die eine Brustvergrößerung wünschen, sollten sich für die bewährten Methoden( Implantate, Lipofilling) entscheiden und sich nicht unkalkulierbaren Risiken aussetzen.

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Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure

25.10.2010

Zur Brustvergrößerung mit Silikongel-Implantaten werden seit geraumer Zeit zwei Alternativen stark beworben. Einerseits die Brustvergrößerung durch "Aufspritzen" mit einer langsam abbauenden Hyaluronsäure, andererseits die Eigenfettransplantation.

Bei der Unterspritzung mit Hyaluronsäure wird ein Depot von 150 bis 200 ml zwischen Drüse und Muskel injiziert. Das Material baut sich in etwa 12 - 15 Monaten komplett ab, der Eingriff muss dann wiederholt werden. Die Materialkosten sind mit ca. Euro 2500,-- pro Behandlung relativ hoch und das Verfahren ist durch die Notwendigkeit der regelmäßigen Wiederholung auf lange sicht sehr teuer.

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ISAPS: Internationale Daten zu plastisch -ästhetischen Eingriffen

14.09.2010

Vor 40 Jahren wurde die International Society of Aesthetic Plastic Surgery (SAPS) gegründet. Beim diesjährigen ISPS-Kongress wurden Ergebnisse einer groß angelegten Umfrage über die Häufigkeit von plastisch-aestethischen Eingriffen vorgestellt.

Der insgsamt beliebteste Eingriff war die Fettabsaugung (18,8 %), gefolgt von der Brustvergrößerung (17%), der Nasenkorrektur (9,5 %) und der Bauchdeckenstraffung (7,5%). Von den minimal-invasiven Verfahren war die Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin (32,5%), die Injektion von Hyaluronsäure (20,1%), gefolgt von der Laser-Haarentfernung (13,1%) und der Eigenfettinjektion (5,9%). Deutschland liegt mit 3% der durchgeführten Eingriffe auf Platz 8 der Länderliste.


Botox zum Schnäppchenpreis

17.08.2010

Botulinumtoxin zum All-inklusive-Preis unter dem Motto "Schönheitsbehandlung - keep Smiling" bietet jetzt auch der Lebensmitteldiscounter Penny an: Ab Euro 229,-- erhält der/die Verschönerungswillige laut Werbung 50 Einheiten Botulinumtoxin samt Beratung und Hautanalyse durch ausgebildete Fachärzte sowie zwei Übernachtungen im Einzelzimmer mit Frühstücks- und Abendbuffet an der Fachklinik Sanaderm in Bad Mergentheim. Zielgruppe sind offenbar preisbewusste Schnellentscheider, die zwischen Fertigpizza und Nudeln noch schnell eine Schönheitsbehandlung erwerben.

Wie sich eine solche "Vorausbuchung" indes mit der ärztlichen Pflicht zur sorgfältigen aufklärung vor der Entscheidung zu einem Eingriff vereinbaren lässt, bleibt offen.

Quelle: Mitteilungsheft der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRAEC) 10. Jahrgang Heft 2

Stichwort Faltenbehandlung


J-Lo aus dem Baumarkt

04.08.2010

Der Wunsch nach einem üppigen Hintern wie ihn beispielsweise die prominente amerikanische Schauspielerin Jennifer Lopez besitzt hatte für sechs Frauen im Alter von 22 bis 43 Jahren ernste gesundheitliche Folgen. Die aus der Domikanischen Republik stammenden Frauen hatten sich von einem vermeintlichen Chirurgen in zu "Operationsräumen" umfunktionierten Hotelzimmern in Newark, im US-Bundesstatt New Jersey behandeln lassen. Doch statt mit dem erhofften wohlgerundeten Po blieben sie mit Dellen und kraterartigen Vertiefungen am Hintern zurück.

Durch die katastrophalen hygienischen Zustände während der Eingriffe kam es zudem bei allen Betroffenen zu komplizierten Entzündungen und Abszessen. Das verwendete "Füllmnaterial" verursachte zusätzlich Komplikationen. Der selbsternannte Doktor hatte eine eigenhändig fabrizierte Mischung gespritzt, die nach ersten Untersuchungen Vaseline, Silikon und Fliesenkleber enthielt. Zwei der Frauen leiden unter starken Abwehrreaktionen auf die Baumarktfüllstoffe.

Wesentlich besser geeignet und verträglich für ein solches sog. "Brazilian But Lift" ist eine Verpflanzug von körpereigenem Fettgewebe, das unter sauberen und standartisierten Bedingungen in einem Operationssaal unter normalen Operationsbedingungen übertragen wird

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Folgekostenversicherung - jetzt Online-Abschluss durch Patienten möglich

21.07.2010

Seit der Gesundheitsreform 2007 ist gesetzlich geregelt, dass gesetzliche Krankenversicherungen verpflichtet sind, ihre Versicherten angemessen an den Folgekosten von medizinisch nicht angezeigten Operationen, Tätowierungen oder Piercings zu beteiligen (§ 52 Abs. 2 SGB V). Der Hannoveraner Versicherungsmakler Marcel Christ hat exkklusiv für die Mitglieder der DGPRAEC zum Preis von Euro 78,-- pro Operation eine "Folgekostenversicherung" entwickelt, die Patienten vor solchen Rückforderungen der Krankenkassen versichert.

Durch Registrierung des Arztes ist sichergestellt, dass nur Mitglieder des Berufsverbandes der Deutschen Plastischen Chrurgen diese Versicherung anbieten. Der Patient erhält in der Praxis einen Infoflyer mit einer Registrationsnummer, die ihm ermöglicht, diese Versicherung abzuschliessen.


Bocouture - das erste komplextreie Botulinumtoxin-Produkt in der ästhetischen Medizin

07.06.2010

Seit September 2009 steht eine weitere innovative Lösung zur Faltenbehandlung zur Verfügung. Der Wirkstoff Botulinumneurotoxin Typ A (150 kD), frei von Komplexproteinen, hat sich bereits seit vier Jahren als Xeomin bei ausgewählten neurologischen Indikationen bewährt. Jetzt hat Merz unter dem neuen Handelsnamen Bocouture die Zulassung für die Behandlung der Zornesfalten erhalten. Die hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des Präparates wurde in großen randomisierten und kontrollierten klinischen Studien auch für die Anwendung an der Glabellafalte belegt.

Bereits 2 bis 3 Tage nach Injektion sind in der Regel erste Behandlungsergebnisse zu beobachten. Im Gegensatz zu anderen Präparaten wird bei der Herstellung durch ein spezielles Reinigungsverfahren Komplexproteine entfernt. Durch die hohe Reinheit ist das Risiko für Antikörperbildung reduziert, was besonders bei langfristiger Anwendung wichtig ist. Denn der Fremdproteingehalt ist einer der Risikjofaktoren für die Bildung neutralisierender Antikörper und dem dadurch folgenden Wirkverlust. Die Trockensubstanz kann ohne Kühlung gelagert werden.

Stichwort Faltenbehandlung


Schönheitsoperation verhilft zu selbstsicherem Auftreten

08.05.2010

Die Auswirkungen von Schönheitsoperationen auf das Körperbewußtsein werden in einer Untersuchung von Dr. Dawid B. Sarwar im Aesthetic Surgery Journal vorgestellt. Danach sind Personen, die einen plastisch-ästhetischen Eingriff durchführen liessen, mit ihrem Aussehen und Körperbild sehr zufrieden.

Es wurden 100 Personen vor und in regelmäßigen Abständen bis zu 12 Monate nach der Operation befragt. Rund 87 % der Befragten waren mit dem Ergebnis der Operation zufrieden. 1 Jahr danach gaben 97 % an, dass sie plastisch-ästhetische Operatiobnen weiterempfehlen würden und 93 % würden sich sogar erneut operieren lassen. Der Eingriff, berichteten die Patienten nach 12 Monaten, habe nicht nur ihr Aussehen signifikant verbessert, sondern sie würden jetzt auch viel selbstsicherer auftreten. Denn früher waren Sie wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes bei bestimmten gesellschaftlichen Anlässen gehemmt.

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State of the Art: Liposuktion in Tumeszenzlokalanästhesie

30.04.2010

Eine wichtige Bedeutung für die Sicherheit des Patienten bei der Fettabsaugung kommt der Art der Narkose zu. Einigkeit unter den Experten herrscht darüber, dass die Liposuktion unter örtlicher Betäubung mit der sogenannten Tumeszenzlokalanästhesie die Risiken für den Patienten erheblich minimiert und die Behandlungsresultate optimiert hat.

Traten bei einer Fettabsaugung Komplikationen auf, wie z.B. Verletzungen der inneren Organe durch die Absaugkanüle, so sind diese fast ausschließlich auf operative Vorgehensweise zurückzuführen, die unter lokaler Betäubung auf diese Weise nicht durchgeführt werden könnten.

Auch amerikanische Studien zeigen, dass Komplikationen während eine Liposuktion unter Tumenszenzlokalanästhesie so gut wie nie auftreten. Die Eingriffe sind tendentiell kleiner angelegt, der Operationsverlauf ist während und auch nach dem Eingriff vorhersehbar. So ist ein weiteres wichtiges Kriterium für die Sicherheit einer Liposuktion die Menge des abzusaugenden Fettes. Vier Liter ist anerkanntermaßen die Höchstmenge, die bei einem einzelnen Eingriff als sicher gilt. Alles was darüber hinaus geht, gefährdet den Kreislauf des Patienten.

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Lidkorrekturen auf Platz 4 der Top 5 der Schönheitsoperationen

12.03.2010

Gründe für die Operation sind Schlupflider oder überschüssige Haut im Bereich der Oberlider sowie Tränensäcke oder Faltenbildung am Unterlid. Am Oberlid wird meist ein streifen überschüssiger haut entfernt. Die Narbe wird dabei in die Umschlagsfalte des Oberlides platziert, damit sie später fast nicht mehr zu erkennen ist.

Die Unterlidstraffung kann durch einen Schnitt an der Lidkante oder an der Lidinnenseite erfolgen. Die Operationen erfolgen in den meisten Fällen in örtlicher Betäubung.

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Brustvergrößerungen: Garantiert lebenslänglich

25.02.2010

Manche Hersteller bieten seit einigen Jahren Brustimplantate mit lebenslanger Garantie an. Bei Defekten gibt es noch einmal 1.000 Euro für die Korrektur-OP. Moderne Brustimplantate sind heute mit schnittfestem Silikon gefüllt, das nicht mehr auslaufen kann.

Ein routinemäßiger Austausch ist nicht mehr erforderlich. Trotzdem sollten Patientinnen ihre Brüste und Implantate regelmäßig überprüfen lassen.

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Bundessozialgericht: Keine Erstattungsmöglichkeit bei ausgeschlossenen Methoden

10.01.2010

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden dürfen in der vertragsärztlichen Versorgung zu Lasten der Krankenkassen nur dann angewendet werden, wenn der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) ihren gemeinsamen Nutzen in den einschlägigen Richtlinien bescheinigt hat. Mit dem Urteil vom 19.02.2003 (Az B 1 KR 18/01 R) hat das Bundessozialgericht (BSG) die Verbindlichkeit der Richtliniemn des Bundesausschusses bestätigt.

Im vorliegenden Fall klagte eine Patientin auf Erstattung der Kosten für Bioresonanztherapie.

Nach der Konzeption des Gesetzes soll die Frage, ob eine neue Methode dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse und damit dem vom SGB V geforderten Versorgungsstandard entspricht, nicht von Fall zu Fall durch die Krankenkasse oder das Gericht, sondern für die gesamte ambulante Versorgung einheitlich durch den gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen als sachkundiges Gremium entschieden werden, um so eine an objektiven Maßstäben orientierte und gleichmäßige Praxis der Leistungsgewährung zu erreichen.

Dabei hat der Bundesausschuss entgegen einem verbreiteten Missverständnis nicht selbst über den diagnostischen oder therapeutischen Nutzen der Methode zu urteilen. Seine Aufgabe ist es vielmehr, sich einen Überblick über die veröffentlichte Literatur und die Meinung der einschlägigen Fachkreise zu verschaffen und danach festzustellen, ob ein durch wissenschaftliche Studien hinreichend untermauerter Konsens über die Qualität und Wirksamkeit der Behandlungsweise besteht. Verweigert er die Anerkennung, hat das zur Folge, dass die betreffende Therapie von den Krankenkassen als Sachleistung nicht gewährt werden darf. Das schließt zugleich einen Freistellungs- oder Kostenerstattungsanspruch für den Fall aus, dass der Versicherte sich die Behandlung selbst beschafft.


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