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News Plastische Chirurgie 2011

Botulinumtoxin zur Behandlung der chronischen Migräne zugelassen

15.12.2011

Botulinumtoxin ist seit Ende September 2011 zur Behandlung der chronischen Migräne bei Erwachsenen, die unzureichend auf prophylaktische Migränebehandlungen angesprochen haben oder diese nicht vertrugen, vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen

Eine chronische Migräne liegt vor, wenn Kopfschmerzen bestehen, die die Kriterien einer Migräne ohne Aura an mindestens 15 Tagen oder mehr Tagen im Monat für mindestens 3 Monate erfüllen, ohne dass gleichzeitig ein Übergebrauch an Medikamenten besteht. Es handelt sich somit nur um einen kleinen Anteil der Migräne-Patienten, die damit behandelt werden können.

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Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung

17.11.2011

Sehr oft findet man bei Patienten mit einer Fettschürze gleichzeitig eine Fettansammlung am Oberbauch und an den Flanken. Durch eine gleichzeitige Fettabsaugung in diesen Körperregionen kann das Ergebnis der Bauchdeckenstraffung optimiert werden.

Man sollte jedoch bei der Fettabsaugung nicht zu radikal vorgehen, weil sonst die Gefahr von Wundheilungsstörungen zu groß wäre. In der Hand eines erfahrenen Operateurs ist die Kombination aus Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung aber relativ sicher. In den meisten Fällen sind die Ergebnisse wesentlich besser als bei alleiniger Bauchdeckenstraffung.

Mehr zur Bauchdeckenstraffung oder zum Fettabsaugen


Ohrmuschelanlegeplastik als Kassenleistung

19.10.2011

Sehr oft stellt sich die Frage, ob eine Ohrmuschelanlegeplastik eine Kassenleistung ist. Prinzipiell handelt es sich um eine ästhetische Operation ohne medizinische Indikation. Durch die Operation kommt es zu keiner Funktionsverbesserung.

Auch eine psychische Beeinträchtigung kann keinen Operationgrund darstellen, da laut ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts psychische Erkrankungen nur gleichartig durch Psychotherapie oder Mediamente behandelt werden dürfen. Nur bei fehlendfer Verfügbarkeit von Psychotherapie kann ausnahmsweise eine Operation als Kassenleistung genehmigt werden. Bei Kindern machen die Krankenkassen in der Regel Ausnahmen. Manche Kassen sehen das so bis zum 14. Lebensjahr. Da keine generelle Aussage zur Genehmigung möglich ist, ist immer eine Einzelfallentscheidung der Krankenkasse notwendig. Bei Privatkassen sollte vorher immer nachgefragt werden, sie sind aber nicht an die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts gebunden.

Mehr zur Ohrmuschelanlegeplastik


Fettabsaugung in örtlicher Betäubung

22.09.2011

Die Fettabsaugung kann nicht nur in Vollnarkose, sondern auch ganz gut in örtlicher Betäubung (Tumeszenz-Betäubung) erfolgen. Wegen der möglichen Nebenwirkungen des örtlichen Betäubungsmittels sollte der Eingriff aber nicht zu ausgedehnt sein.

Gut geeignet für örtliche Betäubung sind Bauch und Flanken, Oberschenkel außen oder innen und die männlich Brust bei Gynäkomastie. Der Patient verspürt nur das Einspritzen der Betäubungslösung, das mit normalen Spritzenkanülen erfolgt. Die eigentliche Fettabsaugung ist nahezu schmerzfrei. Dieses Vorgehen senkt die Risiken und spart Kosten.

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Operation des Karpaltunnelsyndrom in örtlicher Betäubung

10.08.2011

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine sehr häufige Erkrankung. Die Operation wird in der Regel ambulant durchgeführt. Sehr oft wird in Vollnarkose oder Betäubung des ganzen Arms durchgeführt. Der Eingriff kann jedoch genauso sicher in örtlicher Betäubung erfolgen.

Da die Operation nur 10-15 Minuten dauert, kann sogar in Blutsperre operiert werden. Für den erfahrenen Operteur ist die örtliche Betäubung genauso sicher wie die Vollnarkose oder Reginonalanästhesie. Der Patient hat dadurch auch nicht die Risiken der Narkose tragen und verspürt auch nicht die gelegentlichen Nebenwirkungen wie Erbrechen.

Stichwort Karpaltunnelsyndrom


Endoskopische Nervenlösung bei Kubitaltunnel-Syndrom

12.07.2011

Für die Nervenlösung beim Kubitaltunnel-Syndrom wurden bisher zahlreiche Verfahren angegeben. Das Spektrum reicht von der einfachen offenen Nervenlösung über die Verlagerung des Nerven bis zur Verlagerung unter den Muskel oder Knochenabtragung. Eine wesentlich Verbesserung hat hier die endoskopische Nervenlösung gebracht.

Nachteile der offenen Techniken sind die zusätzliche Nervenschädigung und die infolge der notwendigen Ruhigstellung auftretende Streckhemmung des Ellenbogens, wenn auch nur vorübergehend. Durch die endoskopische Neurolyse kann der Nerv etwa 15 cm nach beiden Seiten gelöst werden, eine Ruhigstellung ist nicht erforderlich. Die Patienten können bereits nach kurzer Zeit frei bewegen. Die Ausfallzeit durch Arbeitsunfähigkeit ist dadurch wesentlich kürzer. Die Nervenerholung ist wegen der geringeren Nevenschädigung durch die Operation besser. Insgesamt ist diese Behandlungsfrom eine wesentliche Verbesserung und wird von mir standarmäßig durchgeführt.

Stichwort Kubitaltunnelsyndrom


Narbenkorrektur als Kassenleistung?

09.06.2011

Bei Narbenkorrekturen taucht immer die Frage auf, ob die Korrektur von der Krankenkasse übernommen wird. Es gibt nur wenige Gründe für eine Kassenübernahme.

Für eine Kassenübernahme müssen Narben entweder enstellend oder funktionsbehindernd sein. Der Begriff der Entstellung wird aber von den Sozialgerichten sehr eng gefasst. Die Entstellung als Grund für die Kassenübernahme kommt nur bei sehr ausgeprägten Befunden in Frage. Die Funktionsbehinderung ist dagegen wesentlich leichter zu objektivieren. Bei Unfällen gibt es als möglichen Kostenträger möglicherweise einen Verursacher oder eine Unfallversicherung.

Mehr zum Thema Narbenkorrektur


Behandlung der axillären Hyperhidrose

14.05.2011

Zur Behandlung der axillären Hyperhidrose sind zur Zeit insbesondere 2 Behandlungsmöglichkeiten empfehlenswert, die Unterspritzung mit Botulinumtoxin und die Absaugung der Schweißdrüsen (Saugkürettage).

Botulinumtoxin blockiert die Übertragung von den Nerven auf die Schweißdrüsen. Die Wirkungsdauer ist aber auf 4-6 Monate begrenzt und muss dann wiederholt werden. Mit der Absaugung der Schweißdrüsen, der Saugkürettage, erreicht man eine dauerhafte Verringerung der Schweißsekretion von etwa 70 % im Durchschnitt. Dabei werden Schweißdrüsen entfernt, was auch durch Gewebeuntersuchungen nachweisbar ist. Die meisten Patienten sind mit einer Behandlung zufrieden. Die Behandlung kann aber zur weiteren Reduktion der Schweißmenge problemlos wiederholt werden.

Näheres zum Themna Hyperhidrose, Botulinumtoxin oder Saugkürettage.


Skandal um Brustimplantate der Firma PIP

02.04.2011

Bereits seit 2009 wird über vermehrte Risse bei Brustimplantaten der französischen Firma PIP berichtet. Im März 2010 untersagt die französische Behörde für die Sicherheit von Meduzinprodukten (Afssaps) den Vertrieb und die Verwendung von Brustimplantaten der Firma PIP. Im Dezember 2001 empfiehlt die französische Regierung allen Französinnen, die Brustimplantate der firma PIP implantiert haben, die Entfernung.

Im Januar 2012 raten auch Deutschland und die Niederlande, betroffenen Frauen, die Brustimplantate der Firma PIP entfernen zu lassen. Nach Angaben der WHO haben inzwischen 28 weitere Länder ähnliche Empfehlungen herausgegeben. Es stellt sich schließlich heraus, dass bei der Befüllung der Implantate nicht für medizinische Zwecke hergestellters Silikon, sondern Industrie-Silikon verwendet wurde. Am 26.01.2013 wird der Geschäftführer der Firma PIP verhaftet.


Brustvergrößerung mit Eigenfett

25.03.2011

Die Verwendung von Eigenfett zur Brustvergrößerung war lange Zeit sehr umstritten. Hauptkritikpunkt war immer die Erschwernis der Brustkrebsdiagnostik, insbesondere der Mammographie. Durch eine Änderung des operativen Vorgehens konnte dieses Problem nahezu beseitigt werden.

Während früher das Fettgewebe in die Drüse injiziert wurde, wird bei der neuen Technik das Fettgewebe in den Brustmuskel und in das Fettgewebe außerhalb der Brustdrüse implantiert. Dadurch können die Mikroverkalkungen, die die Mammogrphie erschweren würden, verhindert werden. Vorraussetzung für diese Methode ist natürlich genügend Spenderfett, was bei den oft sehr schlanken Patientinnen ein Problem darstellen kann. Pro Sitzung kann man eine dauerhafte Vergrößerung von bis zu 100 ml erreichen. Für einen Vergrößerungseffekt ähnlich wie bei Implantaten, sind also 2-3 Sitzungen notwendig.

Die prinzipielle Vorgehensweise ist unter Lipofilling erläutert. Mehr zum Thema Brustvergrößerung.


Kombination aus Oberlidplastik und transkonjunktivaler Unterlidplastik ist die optimale Kombination zur operativen Verjüngung der Augenregion

22.02.2011

Die Oberlidplastik ist einer der häufigsten ästhetischen Eingriffe im Gesichtsbereich. Der Eingriff ist relativ komplikationsarm durchführbar und beeeinträchtigt den Patienten nach der Operation nicht allzu sehr. Nach 1-2 Wochen sind die Operationsfolgen meistens abgeklungen. Die Unterlidplastik zumindest in der offenen Form durch Hautschnitt ist da etwas problematischer. Durch Narbenzug kann es zu einem Triefauge (Ektropium) kommen. Dies kann zwar durch geeignete Maßnahmen (laterale Kanthopexie = Fixierung des Unterlidbändchens) fast immer verhindert werden, aber die Reizung der Bindehaut des Auges ist nach der Operation wesentlich stärker als bei der Oberlidplastik.

Eine wesentliche Verringerung der Nebenwirkungen ergibt sich bei Durchführung der Unterlidplastik durch einen Schnitt in der Bindehaut, die sog. transkonjunktivale Technik. Da der Lidmuskel hier nicht gespalten werden muss, ist die Narbenbildung und das Risiko für ein Ektropium oder eine Bindehautreizung deutlich geringer. Normalerweise verbleibt auch keine äußerlich sichtbare Narbe am Unterlid selbst. Eine solche Narbe ist nur notwendig bei zusätzlicher Entfernung eines Hautüberschusses. Trotzdem sind auch in solchen Fällen die gesamten Risiken geringer, da der Muskel nicht gespalten werden muss. Die Kombination aus Oberlidplastik und transkonjunktivaler Unterlidplastik, wie sie von dem Amerikaner Glenn Jelks propagiert wird, stellt derzeit das schonenste Verfahren zur operativen Korrektur der Oberlider und Unterlider dar.

Mehr zum Thema Lidplastik


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