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News Plastische Chirurgie 2013

Botulinumtoxin auch bei Narbenschmerz

01.12.2013

In einer Crossover Studie von Schwarz und Freund an fünf (!) Patienten wurde nach Injektion von Botulinumtoxin ein gleichartiger Rückgang der Narbenschmerzen festgestellt wie unter Therapie mit Cortison-Inkektionen. Beide Behandlungen waren bezüglich der Schmerzverringerung erfolgreich.

Nach Ansicht der Autoren sollte die Eignung von Botulinum Toxin A zur Behandlung chronischer neuropathischer Narbenschmerzen als Alternative zur heute praktizierten intradermalen Cortisonunterspritzung genauer untersucht werden, da die Aussagekraft der vorliegenden Studie durch die kleine Fallzahl begrenzt ist.

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Übersicht über Berufsverbände der Plastischen Chirurgie

02.11.2013

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Deutsche Gesellschaft für Plastische- und Wiederherstellungschirurgie (DGPW): Sie wurde 1962 im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGC) gegründet. Rund 650 Mitglieder sind Allergologen, Augenärzte, Chirurgen, Dermatologen, Gynäkologen, Handchirurgen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen, Neurochirurgen, Orthopäden, Pathologen, Plastische Chirurgen, Rheumatologen, Thoraxchirurgen, Unfallchirurgen, Urologen und Viszeralchirurgen aus dem In- und Ausland, die sich hauptsächlich mit rekonstruktiven Maßnahmen befassen. Manche Mitglieder haben die Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen".

Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC): 1969 gegründet, hat sie zurzeit etwa 1.000 Mitglieder. Die Tätigkeit wird geteilt in vier "Säulen": Rekonstruktions-, Verbrennungs-, Hand- und ästhetische Chirurgie. Mitglieder können nur Fachärzte für Plastische Chirurgen werden. Sie ist der Berufsverband der deutschen Plastischen Chirurgen und von den internationalen Vereinigungen als einzige als nationale Vertretung des Fachgebietes Plastische Chirurgie anerkannt

Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC): Als Tochtergesellschaft der VDPC 1995 gegründet, befasst sie sich hauptamtlich mit der Ästhetischen Chirurgie und hat zurzeit knapp 100 Mitglieder, die alle Plastische Chirurgen sind. Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) Sie wurde 1972 gegründet und befasst sich ausschließlich mit der Ästhetischen Chirurgie. Von derzeitig 29 Mitgliedern sind 24 Fachärzte für Plastische Chirurgie, drei sind HNO- und zwei MKG-Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen". Nach der neuen Satzung können nur noch Fachärzte für Plastische Chirurgie Mitglieder werden.

Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD): Sie ist bestrebt, Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie zu fördern. Besonderes Anliegen ist es, Wissenschaftsakquisition zu betreiben, also Drittmittel für nationale und internatonale wissenschaftliche Forschungsprojekte zur Verfügung zu stellen. Gleiches gilt für die Unterstützung von Studienprojekten in Kliniken. Die GÄCD vereint verschiedene Facharztgruppen mit Spezialisierung auf Ästhetische Chirurgie unter ihrem Dach. Laut Satzung bleiben die verschiedenen Facharztgruppen dabei auf ihr Fachgebiet beschränkt, mit klarer Definition, welcher Eingriff in welche Gruppe gehört.


US-Trend: Familienausflug zum Plastischen Chirurgen

02.09.2013

Es scheint fast eine Art Liebesbeweis zu sein, wenn Paare sich gemeinsam vom Plastischen Chirurgen verschönern lassen möchten. Dies stellte jetzt die Amerikanische Akademie der Gesichts- und Plastischen Wiederherstellungschirurgen (AAFPRS) fest. Nach Erfahrung der Mitglieder kämen gerne auch Mütter und Töchter "Hand in Hand" in die Praxis, ließen sich gemeinsam beraten und ihre OPs am gleichen Tag durchführen.


Kinnkorrekturen bei Männern beliebt

03.10.2013

Männer mit einer ausgeprägten Kinnpartie haben die besten Gene. Der unbewußte weibliche Fortpflanzungsinstinkt macht diese Männer bei Frauen besonders beliebt. Das zumindest fanden britische Wissenschaftler der Universität Newcastle heraus. Kein Wunder also, dass so mancher Mann seiner Männlichkeit mit einer Kinnkorrektur oder Kinnimplantaten auf die Sprünge helfen möchte.

Prominentes Beispiel: US-Schauspieler Mickey Rourke. Er ließ sich Mitte der 90er Jahre Kinnimplantate einsetzen - wohlgemerkt lange nach dem aufsehenerregenden Kinoerfolg "Neuneinhalb Wochen". Der erotischen Wirkung dieses Films hat Mickey Rourkes "Original-Kinn" zumindest damals nicht geschadet...


Schönheitschirurg ist kein geschützter Begriff

05.08.2013

Der Begriff Schönheitschirurg ist in Deutschland nicht geschützt. „Leider gibt es in Deutschland noch immer viele selbsternannte Schönheitschirurgen, die weder über die unbedingt notwendige Qualifikation verfügen, noch sich für das Wohl der Patienten einsetzen“, warnt Prof. Bull. Daher fordert die Deutsche Gesellschaft für ästhetische Chirurgie (DGÄC) zum Schutze des Patienten den Begriff "Ästhetische Chirurgie" einzuführen und schützen zu lassen. Bis es aber soweit ist, ist der Patient selbst gefordert. Er sollte sich nicht scheuen, den ausgewählten Mediziner nach Art und Umfang seiner Ausbildung und Spezialisierung zu fragen.

Wichtig zu wissen ist es außerdem, wie oft er den geplanten Eingriff bereits durchgeführt hat. Ein erfahrener Mediziner versucht nie, zu dem operativen Schritt zu überreden und kann den Patienten ausführlich über mögliche Risiken und das zu erwartende Ergebnis eines Eingriffes aufklären, sowie den Patienten individuell beraten und behandeln. Mit dem richtigen Arzt endet der Trend nach jugendlicherem und schönerem Aussehen nicht in einer persönlichen Katastrophe.

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Welche Schönheitsoperationen sind am beliebtesten?

04.07.2013

Immer mehr Deutsche unterziehen sich Schönheitsoperationen. – Tendenz steigend. Eine Entwicklung, die sich auch zu Weihnachten wieder bemerkbar macht. Auf der Suche nach dem persönlichen Geschenk überraschen immer mehr Menschen ihre Lebenspartner oder Verwandte mit einer Schönheitsoperation. Besonders beliebt auf der Weihnachtsliste sind Schönheitsoperationen, die das schöne Geschlecht noch schöner machen sollen, die Emanzipation der Männer lässt da anscheinend noch auf sich warten.

Auf Platz eins rangiert die Brustvergrößerung, vor der Nasenplastik, die die Nase verkleinern soll. Voll im Trend sind auch Lippenvergrößerungen, erst dann folgt das Facelift auf der Skala. Und als Geschenk zu Weihnachten bekommt eine Schönheitsoperation einen sehr persönlichen Charakter. Aber Vorsicht vor eiligen Entschlüssen: Eine einmal durchgeführte Operation ist meist für die Ewigkeit. Sie kann nicht mehr rückgängig gemacht werden und ist häufig für den Rest des Lebens sichtbar. Deshalb ist der bewusste Entschluss für eine Operation neben der Arztwahl die wichtigste Entscheidung vor einer Schönheitsoperation.


Asiatische Nasen reagieren empfindlicher auf vermehrte Schweißsekretion (Hyperhidrose)

01.06.2013

Axilläre Hyperhidrose ist ein besonders Problem in der asiatischen Gesellschaft. Asiaten tolerieren axillären Schweißgeruch schlechter als andere Bevölkerungsgruppen. Wenn konservative Methoden fehlschlagen, tendieren sie zu aggressiven Methoden wie der chirurgischen Entfernung der Schweißdrüsen. Zur Behandlung der Hyperhidrose werden aber auch in diesen Regionen nicht so invasive Verfahren wie Injektion von Botulinum Toxin A oder die oberflächliche Liposuction bzw. Curretage immer häufiger angewandt.

Stichwort Hyperhidrose


SNIF - die Zukunft des Lipofilling?

07.05.2013

Die belgischen Plastischen Chirurgen Alexis Verpaele und Patrick Tonnard haben eine neur Methode des Lipofilling vorgestellt, die eine Konkurrenz für Hyaluronsäure-Filler werden könnte, das "Sharp needle intradermal fat grafting (SNIF)"

Fettverpflanzungen werden hauptsächlich für Volumenkorrekturen angewandt. Beim SNIF wird abgesaugtes Fettgewebe in kleinere Partikel zerkleinert, so dass eine Fettemulsion entsteht. Diese kann dann mit scharfen Nadeln wie ein Füllstoff in die Haut gespritzt werden. Während Filler nur etwa 6 Monate halten hat man beim SNIF bei einer Nachbeobachtungszeit von 3 Jahren wesentlich längere Wirkungsdauern festgestellt. Diese ersten Ergebnisse sind sehr ermutigend. Möglicherweise kann mit SNIF ein Großteil der herkömmlichen Fillerbehandlungen ersetzt werden.

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PIP-Klage abgewiesen: Ärzte müssen zugelassene Medizinprodukte nicht prüfen

10.04.2013

Zwei Frauen hatten 2007 Brustimplantate des französischen Herstellers PIP eingesetzt bekommen. Sie hatten den behandelnden Arzt auf Schadenersatz verklagt. Die Klage wurde abgewiesen

Das Gericht entschied in beiden Fällen, dass es 2007 noch keine Anhaltspunkte für die mangelde Qualität der PIP-Produkte gegeben habe. Ärzte haben keine Möglichkeit, Medizinprodukte vor der Anwendung umfassend zu prüfen und müssen sich deshalb gemeinsam mit ihren Patienten auf die offizielle Zulassung verlassen können. Eine Haftung der Ärzte scheide deswegen aus.

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Brustvergrößerung mit Slikon-Implantaten auch 2012 beliebsteste Schönheits-Operation

14.03.2013

Die Mitgliederbefragung der DGPRAEC hat ergeben, dass auch im Jahre 2012 die Vergrößerung der Brust mit Silikon-Implantaten zu den beliebtesten ästhetischen Eingriffen gehörte.

Die letzte repräsentative Umfrage wurde 2007 durchgeführt. Es ergab sich zwar absolut ein leichter Rückgang der Op-Zahlen für Brustvergrößerungen. Die Brustvergrößerung bleibt aber nach wie vor der am häufigsten durchgeführte Eingriff. Möglicherweise hängt der leichte Rückgang mit den Skandal über die fehlerhaften PIP-Implantate zusammen. Man spürt außerdem deutlich, dass die Patienten dadurch aber mehr Wert auf Qualität der Implantate legen.

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Genehmigung von Operationen durch die gesetzlichen Krankenkassen

14.02.2013

Das neue Patientrechtegesetz hat für die Genehmigungspraxis der gesetzlichen Krankenkassen wesentliche Änderungen ergeben. Danach ist die Krankenkasse verpflichtet spätestens 3 Wochen nach Antragstellung und bei Einschaltung des Medizinischen Dienstes innerhalb von 5 Wochen eine Entscheidung zu treffen.

Eine gutachterliche Stellungnahme ist unverzüglich einzuholen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen muss innerhalb von 3 Wochen Stellung nehmen. Bei Nichteinhaltung der Fristen muss die Krankenkasse den Versicherten unter Darlegung der Gründe rechtzeitig schriftlich informieren. Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt. Wenn sich daraufhin die Versicherten die Leistung selbst beschaffen, muss die Krankenkasse die Kosten dafür tragen. Was allerdings als hinreichender Grund gilt, ist nicht festgelegt und wird erst von den Sozialgerichten mit Leben gefüllt werden. Es bleibt also abzuwarten, wie die neuen Regelungen umgesetzt werden.


Umsatzsteuer aud ästhetische Behandlungen

15.01.2013

Eine ärztliche Behandlung ist nur dann umsatzsteuerbefreit, wenn sie zur Vorbeugung, Diagnose, Therapie oder Heilung einer Erkrankung dient. Plastisch-ästhetische Eingriffe, die nicht medizinisch indiziert sind, sind daher umsatzsteuerpflichtig.

Diese Umsatzsteuerpflicht besteht auch rückwirkend. Die Tatsache, dass die Finanzverwaltung über einen längeren Zeitraum ästhetische Eingriffe nicht als steuerpflichtig aufgegriffen hat, reicht nicht dazu aus, einewn Vetrauensschutz für zurückliegende Jahre zu beanspruchen. Der Steuerpflichtige (hier der Arzt) der eine günstigere Regelung (Umsatzsteuerbefreiung) beansprucht, muss dies auch auch beweisen können. Das gelingt aber nur wenn der Patient ihn von der Schweigepflicht entbindet. Man ist also als Arzt bei umsatzsteuerbefreiten Selbstzahlerleistungen gut beraten, sich bereits beim Abschluß des Behandlungsvertrages vom Patienten gegenüber einem Gutachter des Finanzamtes oder Finazgerichtes von der Schweigepflicht entbinden zu lassen.


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