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News Plastische Chirurgie 2015

Fettabsaugung bei Lipödem: Jahrelanger Rechtsstreit um steuerliche Absetzbarkeit

10.12.2015

Wenn ein Patient, der unter einem schwerem Lipödem leidet, die Kosten für eine Fettabsaugung selbst übernimmt, kann er diese unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Dies wurde in einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes vom Juni 2014 festgestellt (Az VI R 51/13). In dem Streitfall hatte eine Frau wegen eines stark ausgeprägten Lipödems Kosten für eine Fettabsaugung von 12.000 € privat bezahlt, da sich die Krankenkasse geweigert hatte, diese zu übernehmen. Eine entsprechende Klage vor dem Sozialgericht war erfolglos geblieben. Das Finanzamt lehnte zunächst die Geltendmachung der Behandlungsrechnung als außergewöhnliche Belastung im Rahmen der Einkommensteuererklärung ab, da eine medizinische Indikation nicht gegeben sei. Das Finanzgericht urteilte zu Ungunsten der Patientin mit der Feststellung, dass sie bereits vor Beginn der Behandlung ein amtsärztliches Attest zur medizinischen Notwendigkeit vorlegen hätte müssen. Im Nachhinein bewertete das Gesundheitsamt die Fettabsaugung als nicht anerkannte Behandlungsmethode und den Eingriff damit als nicht medizinisch notwendig. Die Revision vor dem Bundesfinanzhof hatte Erfolg. Die Aussage des Gesundheitsamtes wurde als nicht ausreichend eingeschätzt. Es wurde die Einholung eines Sachverständigengutachtens für notwendig erachtet. Inzwischen gibt es nämlich einige Gerichtsurteile jüngeren Datums, die gesetzliche Krankenkassen zur Kostenübernahme stationär erfolgter Liposuctionen bei ausgeprägten Lipödem verpflichtet haben und dabei die medizinische Notwendigkeit und wissenschaftliche Anerkennung des Verfahrens explizit hervorgehoben haben. Insofern stehen die Chancen gut, dass die Behandlungskosten der Klägerin nach jahrelangem Rechtsstreit doch noch steuerlich anerkannt werden.

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Ergebnisse der DGPRÄC-Umfrage 2012 zur Häufigkeit ästhetischer Behandlungen

03.11.2015

Die Top 3 der Deutschen ästhetisch-plastischen Behandlungen blieben auch 2012 mit Brustvergrößerung, Lidstraffung und Fettabsaugung unverändert. Es werden mit jeweils fast 130.000 Behandlungen fast gleich viel Operationen wie Faltenunterspritzungen mit Botulinumtoxin, Hyaluronsäure oder Eigenfett und anderen Präparaten durchgeführt. Den stärksten Anstieg verzeichnete die Behandlung mit Eigenfett. Bei Brustrekonstruktionen wurde ein Zuwachs von 43 % festgestellt sowie eine Zunahme auch bei der ästhetischen Brustvergrößerung mit Eigenfett. Bei der Faltenunterspritzung ist der Anteil des Eigenfetts um 20 % gestiegen. Der Anteil der männlichen Patienten ist gegenüber 2011 fast gleich geblieben. Männer stellen lediglich bei den Haartransplantationen die Mehrzahl dar. Ansonsten werden die Behandlungen überwiegend bei Frauen durchgeführt. Operationen bei Minderjährigen waren auch 2012 mit unter 1 %t zu vernachlässigen. Über 90 % der Eingriffe bei Minderjährigen stellen Ohrkorrekturen dar. Bei den Faltenbehandlungen wurden knapp 70.000 Behandlung mit Botulinumtoxin und 50.000 Unterspritzungen mit Hyaluronsäure und 3700 Umspritzung mit Eigenfett durchgeführt. Nachdem in diesem Bereich auch viele Anwender aus anderen Bereichen tätig sind, dürften die Behandlungszahlen in Wirklichkeit deutlich höher sein. Der Anteil der Intimoperationen (in der Regel Schamlippenkorrekturen) blieb mit 5000 im Vergleich zum Vorjahr konstant.

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ISAPS: Anzahl der ästhetischen Behandlungen weltweit bei über 23 Millionen

04.10.2015

Nach Angaben der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) nach der Anzahl der geologischen und nicht geologischen ästhetischen Behandlungen weltweit im Jahre 2013 bei über 23 Millionen Behandlungen. Die meiste Behandlungen davon werden in den USA mit 4 Millionen, gefolgt von Brasilien mit 2,1 Millionen Behandlungen durchgeführt. Auf dem 3. Platz befindet sich Mexiko mit 884.000 Behandlungen. Den Spitzenplatz belegt dabei die Brustvergrößerung mit 1,8 Millionen Eingriffen gefolgt von der Lippe Sachsen mit 1,6 Millionen Eingriffen. Bei den nicht operativen Behandlungen liegt die Faltenbehandlungen mit Botulinumtoxin an 1. Stelle. Darauf folgt die Behandlung mit der mal fehlen. Die meisten ästhetischen Behandlungen wurden 2013 nach wie vor bei Frauen 87,2 % durchgeführt. Die häufigsten Eingriffe bei diesen waren Brustvergrößerung und Fettabsaugung. Bei Männern waren die häufigsten Eingriffe Nasenkorrekturen.

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Lipödem

03.09.2015

Die Erkrankung beginnt in der Pubertät. Das Krankheitsbild konzentriert sich hauptsächlich auf die unteren Extremitäten. Das Unterhautfettgewebe vermehrt sich. Zusätzlich besteht eine Ödembildung mit Spannungs-, Druck- und Berührungsschmerzen sowie Neigung zu Blutergüssen. Abzugrenzen davon ist die sog. Lipohypertrophie, allerdings geben diese Patienten keine Beschwerden an.

Im Unterschied zum Lymphödem, welches den Fußrücken mit einbezieht, reicht das Lipödem lediglich bis zum Knöchel. Die genauen Ursachen für das Lipödem sind noch unbekannt. Das aufgequollene Fettgewebe drückt auf Nerven, Blutgefäße und Lymphbahnen. Die zunächst intakten Lymphgefässe sind dadurch nicht mehr in der Lage, die anfallende Flüssigkeit abzutransportieren. Mit der Zeit wird das Gewebe bindegewebig umgebaut, was eine zusätzliche Verminderung des Lymphabflusses bewirkt.
Es werden drei Stadien unterschieden
Stadium 1: Hautoberfläche glatt, Unterhautgewebe verdickt, Fettstruktur feinknotig
Stadium 2: Hautoberfläche uneben, Fettstruktur grobknotig
Stadium 3 Gewebe insgesamt derber und härter, grosslappig deformierende Fettlappen
Ab Stadium 3ist die übliche entstauende Behandlung wenig Erfolg versprechend. Die Fettabsaugung kann das Beschwerdebild bessern. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen kann jedoch dadurch nicht begründet werden.

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Brustvergrößerung unter örtlicher Betäubung

17.08.2015

Die Brustvergrößerung ist einer der häufigsten durchgeführten ästhetischen Eingriffe In den allermeisten Fällen wird der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt. Ohne größere Probleme ist dieser Eingriff jedoch auch in örtlicher Betäubung durchführbar. Es wird die Tumeszenzanästhesie wie bei der Fettabsaugung angewandt.

Über dem Brustmuskel können dabei die Implantate sehr gut platziert werden. Aber auch die Lage unter dem Muskel ist bis zu einer gewissen Implantatgrösse (ca. 250 ccm) kein größeres Problem. Durch die nicht aufgehobene Muskelanspannung ist die Platzierung des Implantates etwas schwieriger. Doch bereits nach wenigen Minuten Vordehnung lässt die Muskelanspannung nach, so dass die Implantate genauso sicher wie in Narkose platziert werden können. Doch nicht jede Patientin ist der Operation in örtlicher Betäubung auch gewachsen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass bei guter Patientenauswahl die Brustvergrößerung in Tumeszenzanästhesie sehr gute Ergebnisse ohne nennenswerte Komplikationen aufweist.

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Behandlung der Zornesfalte durch Kombination aus Botulinumtoxin und Hyaluronsäure

22.07.2015

Alle Falten, die durch Muskelzug entstehen, können durch Schwächung des Muskels mit Botulinumtoxon erfolgreich behandelt werden. Eing gutes Beispiel dafür ist die Zornesfalte (Glabellafalte). Sind die Falten jedoch schon zu tief eingegraben, reicht die Muskellähmung alleine nicht mehr aus.

In diesen Fällen sollte nach Wirkeintritt der Muskelschwächung (ca. 7-10 Tage) zusätzlich eine Unterfütterung der Falte erfolgen. Am besten geeignet sind dazu synthetisch hergestellte Füllstoffe aus Hyaluronsäure. Diese Behandlungsform stellt das derzeitige Optimum dar, ist aber leider am teuersten, da zwei sehr teuere Medikamente verwendet werden.

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Verbesserung der Behandlung bei Gynäkomastie durch Kombination aus Fettabsaugung und Drüsenentfernung

09.06.2015

Unter Gynäkomastie vesteht man eine Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann. Meistens liegen eine Vergrößerung der Brustdrüse und eine Vermehrung des Fettgewebes um diesen Drüsenkörper vor. Die früher oft als alleinige Maßnahme durchgeführte Drüsenentfernung führte nicht selten zu ästhetisch unbefriedigenden Ergebnissen, da die Brustwarzen dadabei sehr oft eingzogen waren.

Hier brachte die kombinierte Anwendung der Drüsenentfernung und konturangleichende Fettabsaugung entscheidende Vorteile. Durch die Fettabsaugung können Einsenkungen der Brustwarze fast immer verhindert werden. Meistens kann dadurch die Operation auch in örtlicher Betäubung (sog. Tumeszenzbetäubung) durchgeführt werden. Nach wie vor ist die Fettabsaugung aber keine Kassenleistung. Die Abrechnung wird deshalb in einen Selbstzahlerteil(Fettabsaugung) und Kassenanteil(Drüsenentfernung) aufgeteilt

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Genehmigung von Operationen durch die gesetzlichen Krankenkassen

14.05.2015

Das neue Patientrechtegesetz hat für die Genehmigungspraxis der gesetzlichen Krankenkassen wesentliche Änderungen ergeben. Danach ist die Krankenkasse verpflichtet spätestens 3 Wochen nach Antragstellung und bei Einschaltung des Medizinischen Dienstes innerhalb von 5 Wochen eine Entscheidung zu treffen.

Eine gutachterliche Stellungnahme ist unverzüglich einzuholen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen muss innerhalb von 3 Wochen Stellung nehmen. Bei Nichteinhaltung der Fristen muss die Krankenkasse den Versicherten unter Darlegung der Gründe rechtzeitig schriftlich informieren. Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt. Wenn sich daraufhin die Versicherten die Leistung selbst beschaffen, muss die Krankenkasse die Kosten dafür tragen. Was allerdings als hinreichender Grund gilt, ist nicht festgelegt und wird erst von den Sozialgerichten mit Leben gefüllt werden. Es bleibt also abzuwarten, wie die neuen Regelungen umgesetzt werden.


Botulimumtoxin bei Haarausfall

28.04.2015

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Streß und psychische Belastung im Beruf oder im Privatleben zu einer chronischen Verspannung der Muskulatur im oberen Schädelbereich führen können. Diese dauerhafte Muskelanspannung kann zu einer Minderdurchblutung der Kopfhaut und zu Haaarausfall führen.

Die Firma biokyb life sciences hat dies näher erforscht und dabei die sog. AC-Therapie entwickelt. Nach einem festgelegten Schema werden etwa 100 Einheiten Botulinumtoxin über den beeharten Kopfbereich injiziert. Dadurch wird die Daueranspannung der Kopfmuskulatur gelöst. Näherese bei der Firma biokyb.

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Genitalkorrekturen

29.03.2015

Korrekturen des äußeren Genitales waren Anfang dieses Jahrtausend noch selten durchgeführt worden. In den letzten Jahren ist eine deutlich Zunahme von Genitalkorrekturen bei Frauen zu beobachten.

Ursache dafür ist zum einen die Tendenz zur Rasur der Genitalhaare und ein zunehmnendes Körperbewußtsein, wodurch auch für die Genitalregion bestimmte ästhetische Kriterien entwickelt wurden. Am häufigsten werden Korrekturen der Schamlippen oder der Klitorisvorhaut nachgefragt. Andere Eingriffe, wie Straffung der Vagina nach Geburten, sind deutlich seltener.

Weitere Informationen zur Genitalkorrektur.


Saugkürettage und Unterspritzung mit Botulinumtoxin sind empfehlenswerte Behandlungsformen der axillären Hyperhidrose

07.02.2015

Zur Behandlung der axillarären Hyperhidrose sind derzeit im wesentlichen zwei Behandlungsformen empfehlenswert. Die Blockade der Übertragung der Nervenimpulse auf die Schweißdrüsen durch Botulinumtoxin funktioniert zuverlässig und mit so gut wie keinen Nebenwirkungen. Leider hält die wirkung nur 4-6 Monate an und muss deshalb immer wiederholt werden.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten besser ist jedoch die Saugkürettage geeignet, da das dadurch erreichte Ergebnis dauerhaft ist. Durch die gleichzeitige Saugung und Kürettage können etwa 70 % der Schweißdrüsen entfernt werden. Mit relativ geringen Risiken kann so ein für die meisten Patienten zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden. Prinzipiell kann durch nochmalige Behandlung eine weitere Verringerung des Schwitzens erzielt werden. Dies wird jedoch nur von 1-2 % der Behandelten gewünscht. Die meisten sind mit dem Ergebnis zufrieden.
Beide Behandlungsformen wirken übrigens nur lokal und haben keine Auswirkungen auf den restlichen Körper. Die früher durchgeführte Nervendurchtrennung im Brustkorb (ETS Endoskopische thorakale Sympathekomie) sollte aus deshalb für die Achselhöhlen nicht mehr durchgeführt werden.

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Brustverkleinerung durch Liposuction (Fettabsaugung)

20.01.2015

Üblicherweise werden Brustverkleinerungen durch Excision (Entfernung) von Haut und Drüsengewebe durchgeführt. Das klassische Verfahren kann jedoch zu Vernarbungen, Verlust der Brustwarzensensibilität und Problemen beim stillen führen. Bei der so genannte narbenarmen Technik nach Lejour wird die Liposuction schon lange als zusätzliche Maßnahme zur Entfernung der Drüse durch Schnitt eingesetzt.

Eine moderate Brustverkleinerung kann auch alleine durch Liposuction in Tumeszensanästhesie durchgeführt werden. Bei allen Patienten ist, verbunden mit einer sichtbaren Verkleinerung der Brust, ein deutlicher Lifting-Effekt sichtbar. Allerdings müssen die Patientinnen sehr sorgfältig ausgesucht werden. Die Methode eignet sich nur bei geringen oder moderaten Verkleinerungen und kann bei großem Hautüberschuss nicht angewandt werden.

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