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Dr. med Hans Bucher

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Genitale

Das Streben nach äußerlicher Perfektion betrifft mittlerweile alle Stellen des Körpers, so auch die Genitalregion. Die häufigsten Veränderungen bei Frauen sind zu große und lange Schamlippen, eine vergrößerte Klitoris oder ein auffälliger Schamhügel. Bei Männern ist der Wunsch nach einem längeren oder dickeren Penis am häufigsten. Einige dieser Veränderungen lassen sich ganz gut mit den Methoden der Plastischen Chirurgie korrigieren.

Behandlungsprinzipien

Schamlippen

Normalerweise werden die kleinen (inneren) von der großen (äußeren) Schamlippen bedeckt. Wenn die inneren Schamlippen zu groß sind, stehen sie deutlich hervor und hängen unschön nach unten. Bei der Operation wird die überschüssige Haut entfernt und die Wunde mit feinen, sich auflösenden Nähten verschlossen. Vorher wird die überschüssige Haut genau ausgemessen und die Schnittführung angezeichnet, um ein symmetrisches Ergebnis zu erzielen.Bei zu kleinen äußeren Schamlippen ist eine Vergrößerung durch Transplantation mit Eigenfett möglich. Körpereigenes Fettgewebe wird dabei z. B. am Bauch entnommen und über kleinste Hautschnitte an die entsprechenden Stellen der großen Schamlippen eingespritzt. Etwa 50 % des so transplantierten Fetts wächst ein. Unter Umständen muss deshalb der Eingriff wiederholt werden.

Klitoris

Die Klitoris entspricht entwicklungsgeschichtlich dem Penis und ist prinzipiell ähnlich aufgebaut. Durch hormonelle Einwirkungen in der embryonalen Entwicklung kann es zu Anomalien in Form und Größe kommen. Eine zu große Klitoris ist dabei die häufigste Fehlbildung. Bei der Verkleinerung wird durch spezielle Operationstechniken das Gefühl und die Durchblutung erhalten. Bei Bedarf kann dabei auch eine geringe Lagekorrektur erfolgen.

Schamhügel

Am häufigsten ist die Korrektur eines zu kräftig ausgeprägten Schamhügels. Die Verkleinerung erfolgt durch Absaugen des überschüssigen Fettgewebes über kleinste Schnitte. In Einzelfällen ist auch eine zusätzliche Straffung der Haut erforderlich.

Penisvergrößerung

Eine Verlängerung des Penis ist durch Ablösen der Haltebänder vom Schambein möglich. Dadurch kommt es zu einer optischen Verlängerung des nicht erigierten Penis. Die Länge des Penis in erigiertem Zustand bleibt dabei unverändert. Mit Eigenfettinjektionen kann die Dicke des Penis vergrößert werden. Körpereigenes Fettgewebe wird dabei z. B. am Bauch entnommen und in die entsprechenden Stellen eingespritzt. Etwa 50 % des transplantierten Fettgewebes wächst ein. Unter Umständen muss deshalb der Eingriff wiederholt werden.

Anästhesieform bei Genitalkorrekturen

Die meisten Eingriffe sind ambulant in örtlicher Betäubung möglich. Für umfangreichere Eingriffe (z.B. Penisverlängerung) sollte eine Vollnarkose angewandr werden. Bei ausgedehnten Eingriffen sollte ein Blasenkatheter zur Ableitung des Urins vor allem aus hygienischen Gründen getragen werden.

Risiken der Genitalkorrekturen

Infektionen der Wunde, Nachblutungen und Wundheilungsstörungen sind seltene Komplikationen. Bei der Penisverängerung kann eine Instabiltät des Penis im ergierten Zustand entstehen. Bei der Fettabsaugung des Schamhügels können Unregelmäßigkeiten und Dellen wie bei jeder Fettabsaugung entstehen.

Nachbehandlung der Genitalkorrekturen

Das Nahtmaterial wird sich von selbst auflösen. Zur schonenden Intimreinigung werden Sitzbäder mit Kamillelösung während der Wundheilungsphase empfohlen. Bei Bedarf werden Antibiotika oder ein abschwellendes Medikament verordnet. Stärkere Schmerzen sind nicht zu erwarten. Nach Fettabsaugungen (Schamhügel) muss ein Kompressionsmieder für 6 Wochen getragen werden. Mit Geschlechtsverkehr sollten Sie bei Korrekturen am weiblichen Genitale 3 – 4 Wochen warten, bei Peniskorrekturen 2 – 3 Monate. Bei Peniskorrekturen sind unter Umständen für einige wochen n´manuelle Dehnungen der Narbe notwendig, um das operative Egebnis zu halten. Sportliche Aktivitäten, z. B. Fahrradfahren oder Reiten sollten sie für 8 Wochen vermeiden.

Kosten der Genitalkorrekturen

Die Operationen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen, d. h. die Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden. Die Kosten hängen vom individuellen operativen Aufwand ab. Sie müssen mindestens mit € 1500 bis € 1800 rechnen. Dazu kommt bei rein ästhetischen Eingriffen die Mehrwersteuer.