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Dr. med Hans Bucher

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Lidplastik

Lidplastik chrirurgie nürnberg

Korrekturen der Augenlider zählen zu den häufigsten ästhetischen Operationen im Gesichtsbereich. Die Haut der Augenumgebung ist besonders dünn und zart, wodurch sie dem Prozess des Alterns stärker unterworfen ist als beispielsweise die zehnmal dickere Haut der Arme.Auch bei jungen Menschen finden sich gelegentlich unschöne Veränderungen um die Augen. Typisches Beispiel ist die Ausbildung der sog. naso-jugalen Falte, einer Einsenkung im inneren Bereich des knöchernen Augenhöhlenrandes, die durch Schattenwurf zu auffälligen Ringen unter den Augen führt.

Der Alterungsprozess führt zu einer unschönen Veränderung der Augenpartie und beeinträchtigt eine jugendliche Erscheinung. Durch Erschlaffung der Augenlider bilden sich Fältchen und durch die Vorwölbung des um den Augapfel liegenden Fettgewebes (periorbitales Fett) die sog. Tränensäcke. Im Extremfall kann der Hautüberschuss an den Oberlidern so groß sein, dass eine krankhafte Gesichtfeldeinschränkung entsteht.

Die leicht schräg nach außen ansteigende Lidachse wird horizontal oder sogar nach außen abfallend. Dadurch wandelt sich die jugendliche Mandelform der Augen in eine eher runde Form. Das äußere Dreieck der Bindehaut wird immer größer (Skleral Show).

Behandlungsprinzip bei Lidplastiken

Bei einer Lidplastik wird überschüssige Haut und Muskulatur an den Ober- und Unterlidern entfernt. Zusätzlich wird sich vorwölbendes periorbitales Fettgewebe verringert. An den Unterlidern wird in letzter Zeit der sog „Arcus marginalis release“ favorisiert. Dabei wird das Fettgewebe nicht entfernt, sondern zur Unterpolsterung des Unterrandes der knöchernen Augenhöhle verwendet. Auf diese Weise kann eine Einsenkung des Augapfels und ein sichtbarer Knochenrand abgemildert werden.

Bei der Oberlidplastik wird vor der Operation wird der Hautüberschuss genau festgestellt und die Schnittführung angezeichnet. Am Oberlid ist die untere Begrenzung etwa 8 mm von der Lidkante entfernt. Die obere Begrenzung richtet sich nach dem Hautüberschuss. Der Schnitt verläuft nach außen über den äußeren Lidwinkel im Verlauf der Hautfalten (sog. Krähenfüsse). Am Unterlid läuft die Schnittführung sehr nahe an der Lidkante (2-3 mm) und reicht nicht so weit nach außen wie am Oberlid. Gelegentlich werden die Schnitte auch mittels eines Lasers durchgeführt.

Oberliderschlaffung
Oberliderschlaffung
Oberlidplastik
Oberlidplastik

An den Unterlidern wird in letzter Zeit der sog „Arcus marginalis release“ favorisiert. Dabei wird das Fettgewebe nicht entfernt, sondern zur Unterpolsterung des Unterrandes der knöchernen Augenhöhle verwendet. Auf diese Weise kann eine Einsenkung des Augapfels und ein sichtbarer Knochenrand abgemildert werden. Am Unterlid läuft die Schnittführung sehr nahe an der Lidkante (2-3 mm) und reicht nicht so weit nach außen wie am Oberlid. Gelegentlich werden die Schnitte auch mittels eines Lasers durchgeführt.

Tränensäcke
Tränensäcke
Tränenfurche
Tränenfurche

Um eine narbige Verziehung des Unterlides (Ektropium) im Rahmen der Wundheilung zur verhindern, wird meistens der Außenrand des Lidmuskels am knöchernen äußeren Rand der Augenhöhle fixiert.

Alleinige Tränensäcke an den Unterlidern können auch ohne Hautschnitt über einen transkonjunktivalen Zugang in der Bindehaut des Auges behandelt werden. Dadurch ist kein sichtbarer Hautschnitt erforderlich. Zusätzlich wird das Risiko eines Narbenzuges auf das Unterlid minimiert, da bei der Operation der Augenlidmuskel komplett intakt bleibt. Eventuell vorhandene Hautüberschüsse können dann durch alleinige minimale Hautentfernung ohne das Risikos eines Ektropiums entfernt werden.

Bei fast allen Patienten empfiehlt sich im Rahmen einer Unterlidstraffung eine Fixierung des unteren Lidbändchens an der Außenseite der Augenhöhlenwand (sog. laterale Kanthopexie). Dadurch kann die „Mandelform des Auges wiederhergestellt werden und einem Ektropium des Unterlides wirksam vorgebeugt werden.

Unterlidplastik
Unterlidplastik
Arcus marginalis
Arcus marginalis release

Betäubungsform bei Lidplastiken

Die Eingriffe können meistens in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. In besonderen Fällen (z.B. transkonjunktivale Unterlidplastik, Patientenwunsch) ist auch eine Vollnarkose zu empfehlen.

Risiken bei Lidplastiken

Nachblutungen sind selten, können jedoch noch 1 bis 2 Tage nach der Operation auftreten. Sehr selten sind Verletzungen des Lidheber-Muskels mit nachfolgender Lidheberschwäche, der Tränendrüse mit veränderter Tränensekretion, Verletzungen des Augapfels, Verletzungen der Augenmuskeln und eine Blutung in die Augenhöhle mit Druckschädigung des Sehnerven. Nach der Unterlidstraffung kann es je nach unterschiedlicher Narbenbildung zu einem vorübergehenden leichten Abstehen des Unterlides und vermehrtem Tränenträufeln kommen. Bilden sich diese Erscheinungen nicht innerhalb von 8 – 10 Wochen selbständig wieder zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich werden.

Nachbehandlung nach Lidplkastiken

Direkt nach der Operation kommt es zu einer mehr oder weniger starken Schwellung der Augen. Blutergüsse um die Augen sind normal und verschwinden relativ bald. Gegen beides hilft am besten für einige Tage eine Kühlung der Augen mit feuchten Kompressen und einer Kühlbrille. Um Ihre Augen zu schonen sollten Sie eine dunkle Sonnenbrille tragen. Das Nahtmaterial wird nach 1 Woche entfernt. In der Regel wird mit auflösbaren Fäden intrakutan (d.h. ohne sichtbare Stichkanäle) genäht, so dass nur die Enden der Fäden abgeschnitten werden müssen. Bei trockenen Augen sollten Sie Augentropfen verwenden. Die Lidspalte kann noch einige Zeit verengt erscheinen, was nach Rückgang der Schwellung bald verschwindet. Eine spezielle Narbenbehandlung ist meist nicht notwendig, die Narben sind nach Eintritt der Narbenreife (6 Monate) kaum mehr zu sehen. In der Anfangszeit sind sie aber manchmal mehrere Wochen etwas gerötet und derb.

Kosten der Lidplastiken

Oberlidplastik und Unterlidplastik beiderseits jeweils mindestens ca. € 1500,-- bzw. 1700,-- bei ambulanter Behandlung in örtlicher Betäubung, zusammen ca. € 2700,--jeweils zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Bei trankonjunktivaler Unterlidstraffung wegen des erhöhten Operativen Aufwandes ca. 25 % mehr.