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News Plastische Chirurgie 2018

Liposuction bei Lipödem: neue Studie

15.01.2018

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Ende Januar 2018 die Details der Studie zur Erprobung der Liposuction bei Lipödem beschlossen. Dadurch sollen Informationen über die Vorteile Nachteile der Fettabsaugung gegenüber der nicht operativen Behandlung gewonnen werden. Da die Ursache des Lipödem bisher unbekannt ist, ist die anzuwendende konservative Therapie wie Lymphdrainage, Kompressionsbehandlung und Bewegungstherapie lebenslang durchzuführen. Die dabei vorhandene Fettgewebsvermehrung kann jedoch damit nicht beeinflusst werden. Mit der Studie soll geklärt werden, welche nutzen die Fettabsaugung beim Lipödem im Vergleich zur alleinigen nicht operativen Behandlung hat. Die Studie wird randomisiert und kontrolliert in mehreren Studienzentren durchgeführt. Eingeschlossen sind Patientinnen, die das 18. Lebensjahr verändert haben und bei denen ein Lipödem der Beine der Stadien 1,2 oder 3 diagnostiziert wurde und eine nicht operative Behandlung die Beschwerden nicht ausreichend gelindert hat. Ausgeschlossen aus der Studie sind Patienten mit allgemeiner Fettleibigkeit oder anderen dem verursachenden Erkrankungen und Fettverteilungsstörung anderer Ursache sowie Patienten, die eine konservative Behandlung ablehnen. Angesichts des des Aufwands der Studie ist davon auszugehen, dass die ersten Patientinnen erst Mitte 2020 behandelt werden können.

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Jubiläum der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, rekontruktiven und ästhetischen Chirurgen (DGPRAEC)

15.02.2018

Die Deutsche Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen wurde am 16. Oktober 2018 als Vereinigung der Deutschen plastischen Chirurgen (VDPC) gegründet. In einer Veranstaltung bei Münchner Presse Club hat die Gesellschaft ihr Fachgebiet in einem Animation für mit den Titel "Vier Säulen" vorgestellt. Gleichzeitig wurde auf der Homepage www.50-Jahre-DGPRAEC.de die geprägte die Geschichte der plastischen Chirurgie vorgestellt.

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25 Jahre Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie

18.03.2018

In den angloamerikanischen Ländern war die plastische Chirurgie als eigene Spezialität der Chirurgie bereits nach dem zweiten Weltkrieg fest verankert. Der Facharzt für plastische Chirurgie wurde auf dem deutschen Ärztetag im Jahre 1992 auch bei uns in der ärztlichen Weiterbildungsordnung verankert und ab 1993 bei den Landesärztekammern umgesetzt. Vorher war die plastische Chirurgie im Rahmen einer Zusatzbezeichnung zusätzlich zum Facharzt für Chirurgie verankert. Dies war Ergebnis langjährige Anstrengungen und notwendige Ausdruck der immer weiteren Spezialisierung in der Chirurgie. Das Fachgebiet leitet heute mit mehr als 1000 ausgebildeten Fachärzten für plastische Chirurgie einen wesentlichen Beitrag zur Patientenversorgung in Deutschland.rzte für plastische und ästhetische Chirurgie sind für die Operation von Erkrankungen der Männerbrust speziell ausgebildet und die richtige Anlaufstation für Betroffene.

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Hand-Trauma Register gestartet

15.04.2018

Ende März 2018 ist das HandTraumaRegister der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) offiziell gestartet. Die Entwicklung des Registers erfolgte aufgrund des großen Erfolges des Polytrauma-Registers unter Kopoperation mit der Akademie für Unfallchirurgie (AUC). Mit dem online basierten Register können auch komplexe Verletzung der Hand in kürzester Zeit erfasst werden. Durch die Einführung des Handtraumaregisters soll die Versorgung Qualität der Handchirurgie in Deutschland verbessert werden. Die Datensammlung soll ermöglichen, auch wissenschaftliche Fragestellungen zu beantworten. Die Deutsche Gesellschaft der plastischen ästhetischen und rekonstruktiven Chirurgen (DGPRAEC) unterstützt dieses Projekt.

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Bundesstatt in Indien finanziert armer Bevölkerung Brustoperationen

16.05.2018

Der süd-indische Bundesstaat Tamil Nadu viert finanziert bedürftigen Personen zukünftig kostenlose Brustoperationen. Die Interessenten können sich bereits seit Ende Februar 2018 zu Voruntersuchungen im Krankenhaus anmelden. Die Operationen werden mittels Steuer gelten finanziert und an einem staatlichen Krankenhaus in der Hauptstadt Chennai durchgeführt. Das Spektrum der Operationen umfasst dabei sowohl Brustvergrößerung als auch Plus Fa keine Lungen. Letztere werden auch bei Gynäkomastie für bedürftige Männer angeboten. Die Kosten diese Operationen oder auch anderer Eingriffe aus der plastischen Chirurgie (Gaumenspalten) werden durch Steuergelder finanziert. Zu diesem neuen Programm gibt es aber nicht nur positive Rückmeldungen. Der ehemalige Gesundheitsministeriums Staates empfahl, sich lieber auf die Heilung schwere und lebensbedrohliche Erkrankungen zu konzentrieren.

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Laserentfernungen von Tätowierungen nur noch vom Facharzt

19.06.2018

Bei der Entfernen von Tätowierungen mittels Laser werden durch die Lichtblitze die Farbpigmente der Haut in kleine Bruchstücke Photodisruption) gespalten. Dabei verlieren die Pigmente Ihre Farbe und Anteil der Pigmente wird über das Lymphsystem abtransportiert und schließlich ausgeschieden. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass aus diesem Bruchstücken sogar giftige und Krebs erregender Substanzen entstehen können. Bei der Entfernung von großflächigen Tätowierungen mittels Laser können deshalb Konzentrationen entstehen, die zu Zellschäden in der Haut führen können. Ab dem Jahre 2019 soll das Entfernen von Tätowierungen nur noch Fachärzten erlaubt sein. Das Gesundheitsministerium hat dazu eine Verordnung verfasst (Verordnung sind war vom 30.5.2018). Bisher konnten leise Geräte für das Entfernen von Tätowierungen von jeder Person gewerbliche ohne eine besondere Qualifikation durchgeführt werden. Die Anwendung eines Lasers hat jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken für die zu behandelnden Personen. Durch die neue Verordnung wird diese Regelung Lücke geschlossen. In Zukunft ist für die Laser-Anwendung auch aus kosmetischen Gründen eine fachärztliche Qualifikation erforderlich. Nach einer Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz kommt es bei Laserbehandlungen im mehr als jedem 6. Fall zu bleibenden Nebenwirkungen wie Verfärbungen der Haut oder Narben. Vorübergehende Nebenwirkungen treten auch bei 40% der Anwendungen auf. Experten fordern deshalb schon seit längerem, dass die Laserbehandlung von Tätowierungen nur von spezialisierten und erfahrenen Fachärzten für plastische und ästhetische Chirurgie oder Dermatologen durchgeführt werden darf.

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Konsensus zur Eigenfetttransplantationt

20.07.2018

Die Deutsche Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)hat einen Konsensus zur autologen Fetttransplantation vorgestellt.

1. Die Eigenfetttransplantation ist eine seit langem bewährte Therapiemethode und unterscheidet sich nicht prinzipiell von anderen Gewebeverpflanzungen wie Haut, Knochen, Nerven, Sehnen oder Blutgefäßen.

2. Die mechanische Bearbeitung des Eigenfettgewebes stellt keine substanzielle Veränderung dar.

3. Falls bei anderen Aufbereitungsverfahren (z.B. enzymatische Bearbeitung oder Stammzellenanreicherung) kein Nachweis vorliegt, dass das Eigenfettgewebe nicht substanziell verändert wurde, könnte dies nach der derzeitigen Rechtslage als Arzneimittel eingestuft werden.

4. Die Anwendung hat in einer Sitzung zu erfolgen, das Gewebe darf den Operationsraum nicht verlassen. Eine Weitergabe oder Aufbewahrung des Gewebes zur späterenAnwendung ist nicht zulässig.

5. Das Anwendungsgebiet hat sich im Verlauf der letzten Jahre deutlich erweitert, sodass eigenes Fettgewebe zunehmend auch für andere Zwecke, z.B bei Gelenksarthrosen, eingesetzt wird.

6. Mögliche regenerative Effekte durch die Transplantation von Stammzellen des Fettgewebes sollten ausdrücklich nicht beworben werden. Andernfalls könnte der Eindruck entstehen, dass hier Arzneimittel hergestellt werden, die nach den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes hergestellt werden müssten.

Quelle: 1. Konsensus der Deutschen Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) zur Eigenfetttransplantation (2016), Handchirurgie-Mikrochirurgie-Plastische Chirurgie 48: 337-337 (Open Access))

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Jubiläumskongress der DGPRÄC in Bochum

25.09.2018

Bei dem diesjährigen Jahreskongress unserer Fachgesellschaften geprägt wurde an das 15-jährige bestehen der Deutschen Gesellschaft der plastischen rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen erinnert. Der inneren Kongresspräsident Prof. Dr. Fritz Eduard Müller berichtete als Gründungssmitglied der Gesellschaft über die Anfänge und Herausforderungen der plastischen Chirurgie in Deutschland. An dem Kongress nahmen auch internationale Korryphäen der plastischen Chirurgie mit spannenden Vorträgen teil. Die Dioefenbach-Medaille der Fachgesellschaft wurde an den diesjährigen Preisträger Herrn Prof. Dr. H. U. Steinau verliehen, der in seinem Festvortrag für die Wertschätzung der Urväter plastischen Chirurgie warb und dafür neue Herausforderungen anzunehmen und immer im bestmöglichen Sinne für unsere Patienten zu handeln.

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DGH Kongress 2018 in Mannheim

111.10.2018

Exzellente nationale und internationale Referenten garantierten auf dem jährlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie eine gute fachliche Diskussion bei den Vorträgen. Durch die Kongresspräsidenten wurden insgesamt 768 Kongressteilnehmer gezählt. Es fand eine berufspolitische hoch aktuelle Podiumsdiskussiondiskussion über die Entwicklung einer eigenen Facharzt Bezeichnung Handchirurgie statt. Danach folgten 2,5 Tage wissenschaftliches Programm über neue Entwicklungen der Handchirurgie. Der thematische Schwerpunkt des Kongresses lag bei der Chirurgie der peripheren Nerven und der Endoprothetik an der Hand. Zusätzlich fanden Instruktionskurse statt, in denen konkrete Tipps und Tricks bis tief ins Detail der einzelnen Themenfeldern vorgestellt worden. Ein Höhepunkt des Kongresses war die diesjährige Buck-Gramcko-Vorlesung durch den Preisträger Prof. Dr. Herrmann Krimmer.

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Plastic Surgery "The Meeting" 2018 in Chicago

15.11.2018

Vom 28.09. bis zum 01.10. 2018 fand in Chicago eine der größten Kongresse der plastischen Chirurgie weltweit statt. Das Treffen der amerikanischen Gesellschaft für plastische Chirurgie wird kurz "The Meeting" genannt. Das alljährliche "The Meeting" ist in Bezug auf die Themenzusammenstellung eine nahezu konkurrenzlose Veranstaltung. Gerade auch Weiterbildungsassistenten und junge Fachärzte konnten bei der Veranstaltung eine gute Übersicht über den aktuellen Stand unseres Fachgebietes bekommen. Es fanden insgesamt 280 Sitzungen statt, welche alle Teilgebiete der ästhetischen und rekonstruktiven plastischen Chirurgie, das Praxismanagement, die Forschung und die Medizintechnologie umfassten. Gastnation war in diesem Jahr die italienische Fachgesellschaft für plastische Chirurgie. Zahlreiche hochkarätige italienische plastische Chirurgen präsentierten einen eigenen Programmteil. Da die Zahl der internationalen Mitglieder der American Society of Plastic Surgeons (ASPS) sehr stark wächst, wurden auch einzelne Sitzungen in der zweithäufigste Sprache der USA nämlich dem Spanisch abgehalten. Im Bereich der ästhetischen plastische Chirurgie wurde deutlich, dass dieses Teilgebiet auch bei Männern immer eine wichtige Rolle spielt.

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