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News Plastische Chirurgie 2006

Migränebehandlung beim Plastischen Chirurgen

12.12.2006

Amerikanische Ärzte entdeckten durch Zufall, dass bei vielen Patienten durch die Injektion von Botox oder die schönheitschirurgische Entfernung bestimmter Gesichtsmuskeln neben den Falten auch die regelmäßigen Kopfschmerzen und Migräneanfälle gemindert wurden oder sogar verschwanden.

Botulinumtoxin könne eine zeitlich begrenzte Besserung der Symptome bis zu zwei Monaten bewirken. Tests in den USA ergaben bei 300 Patienten eine Erfolgsquote von 80% nach Entfernung der Muskelgruppe. Der amerikanische Arzt Bahman Guyuron von der Zeeba-Klinik in Cleveland, Ohio, stellte seine Theorie in diesem Jahr auf dem Internationalen Kongress für Plastische Chirurgie in Sydney, Australien vor.


Stammzellenzüchtung aus abgesaugten Fettzellen

14.11.2006

In einem Artikel der Zeitschrift "Plastic and Reconstructive Surgery" der Amerikanischen Gesellschaft der Plastischen Chirurgen (ASPS) wird die Stammzellenzüchtung aus abgesaugten Fettzellen beschrieben: Aus dem bei einer Fettabsaugung gewonnenen Fett lassen sich so genannte Stammzellen entnehmen – in größeren Mengen als bei der üblichen Entnahme aus dem Knochenmark. Die Zellen bilden im Körper die Grundlage unter anderem für die Bildung von Knochen, Muskeln und Nervenzellen.

Forscher hoffen, sie zukünftig zur Behandlung zum Beispiel von Parkinson, Alzheimer, Blutkrebs und Immunschwächekrankheiten einsetzen zu können. Eingefroren lassen sich die Zellen bis zu 15 Jahre aufbewahren. Die Erfolge von Lagerung und Therapien sind jedoch noch nicht ausreichend erforscht und die Behandlung hat jetzt noch experimentellen Charakter. Deshalb warnt die ASPS vor kommerziellen Massenangeboten, Stammzellen aus Fettabsaugungen von Patienten einzulagern, um sie im Notfall gegen Krankheiten einsetzen zu können.

Stichwort Fettabsaugung (Liposuction)


Silikongel aus der Tube vereinfacht die Behandlung von Narben und Keloiden

11.10.2006

Silikonpräparate sind nach den neuen internationalen Leitlinien bei hypertrophen (überschießenden) Narben und Keloiden die Mittel der ersten Wahl. Mit den bisher verwendeten Silikonpflastern gelingt es bei etwa der Hälfte der Patienten mit Keloiden, das sind Narbenwucherungen, die die ursprünglichen Wundgrenzen seitlich überschreiten, eine deutliche Gewebeabflachung zu erzielen. Der Wirkmechanismus von Silikon auf die Narbenheilung ist noch immer nicht geklärt.

Ein neuartiges, durchsichtiges Silikongel macht die Behandlung von Patienten mit Keloiden oder stark schmerzhaften Narben einfacher und kosmetisch weniger störend. Es ist eine Alternative zu den bisher in der konservativen Therapie von Narben üblichen silikon-beschichteten Plasterverbänden. Siklikonpflaster sind gerade im Sommer für viele Patienten ein ästhetisches Ärgernis. Wenn sie wirken sollen, müssen sie mitunter monatelang getragen werden. Flüssiges Silikongel wie DermatixTM Silikongel zur Narbenbehandlung kann dagegen wie eine Salbe aufgetragen werden. Es ist damit abgesehen von einem leichten Glänzen kosmetisch praktisch unauffällig. Pflaster und Gel sind ähnlich effektiv in der Wirkung. Kontrollierte Studien dazu gibt es aber noch nicht.

Stichwort Narbenbehandlung


Narben und Dellen als Urlaubssouvenirs

14.09.2006

Statt frisch und erholt, verunstaltet aus dem Urlaub zurück? Immer mehr so genannte "Schönheitskliniken" in Osteuropa und Asien bieten ästhetische Operationen zu vermeintlich günstigeren Preisen an als deutsche Ärzte. Doch Vorsicht ist geboten: Was als Verjüngungskur geplant war, endet oft genug als Alptraum! Misslingt der Eingriff, hat der Patient in doppeltem Sinne das Nachsehen, er sieht schlimmer aus als vorher und trägt auch noch die Kosten der Korrektur, denn er hat keine Regressansprüche.

Wer mit einer ästhetischen Operation in Osteuropa oder Asien liebäugelt, wird dort keine Referenzen über den betreffenden Chirurgen erhalten. Dann muss man sich auf die hauseigenen Broschüren oder Internetanpreisungen verlassen, die eine gekonnte OP zu Dumpingpreisen offerieren. Der Patient kann sich an keine Gesellschaft wenden, um die Seriosität des Arztes zu hinterfragen.

Wenn bei einem Facelift nicht professionell gearbeitet wird, sind lebenslange Narben die Folge. Besonders im Gesicht gibt es viele Muskeln und Nerven, die bei einem einzigen falschen Schnitt dauerhaft zerstört werden. Bei einer Liposuktion kann es zu hässlichen Beulen und schmerzhaften Blutergüssen kommen, wenn der Operateur ungleichmäßig Fett absaugt, das Resultat einer schlechten Ausbildung und mangelnder Operationspraxis.

Die Nachsorge ist nach einem Eingriff im Ausland entfernungsbedingt entweder gar nicht oder nur mit Einschränkungen möglich, denn sie dauert - je nach Eingriff - bis zu drei Monate. Ist man erst einmal wieder zuhause, ist eine medizinische Überwachung des operierenden Arztes nicht mehr möglich. Für ein paar hundert Mark Ersparnis sollte niemand seine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Anders verhält es sich bei einer Operation in Deutschland. Hier kann er sich an die jeweilige Fachgesellschaft (z.B. VDPC, DGÄC etc.) wenden, die auf Anfrage ihre Mitgliederliste verschickt. Bei den hier aufgeführten Ärzten kann der Patient sicher sein, reglementierte Qualitätsstandards anzutreffen. Ein weiterer Garant für Qualität ist die Verpflichtung der Mitglieder, sich stetig weiterzubilden. So ist gewährleistet, dass der Patient eine Behandlung auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse erhält.

Stichwort Narbenbehandlung


Russland: Silikonbusen für wirtschaftlichen Aufschwung

23.08.2006

Der wirtschaftliche Aufschwung in Osteuropa macht sich auch in der Schönheitschirurgie bemerkbar: Millionen von Russinnen erfüllen sich den Traum vom großen Busen. 85% der russischen Schönheitschirurgie-Klientel, so schätzen Experten, gehören der neuen Oberschicht an, die restlichen 15 Prozent sind junge Start-Ups aus dem Showgeschäft oder gutbezahlte Prostituierte. In der ehemaligen Sowjetunion passte die Schönheitschirurgie nicht ins kommunistische Weltbild.

Um so größer jetzt der Nachholbedarf, an dem jeder verdienen will: Allein in Moskau soll es weit über 100 Schönheitschirurgen geben – doch kaum einer ist als Plastischer Chirurg qualifiziert. Dabei sind die Preise kaum niedriger als im Westen, aber die Qualität aufgrund der fehlenden Qualifikationsmöglichkeiten oft verheerend. „Weil der Markt an qualifizierten Plastischen Chirurgen noch lange nicht gesättigt ist, versuchen inzwischen auch zahlreiche Kollegen aus dem Westen ihr Glück in Russland. Sie wollen sich dort mit eigenen Praxen und Kliniken niederlassen.

Stichwort Brustvergrößerung


Brustvergrößerung: Sommerzeit ist Bikinizeit

18.07.2006

Sommerzeit ist Bikinizeit. Und da wollen immer mehr Frauen in Deutschland sich nicht mehr verstecken müssen und lassen bei einem Ästhetischen Chirurgen nachbessern, wo die Natur allzu knauserig war. Auch in diesem Jahr rangiert die Brustverschönerung direkt hinter der Fettabsaugung auf Platz zwei der am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen.

"Im Sommer herrscht Hochkonjunktur bei den Ästhetischen Chirurgen", weiß Dr. Holger Dieterich, Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschlands e.V. (GÄCD) und Brustexperte. Rund 20.000 Frauen ließen sich allein im letzten Jahr den Busen vergrößern, Tendenz weiter steigend.

"Neu ist der Trend zu tropfenförmigen natürlich aussehenden Implantaten anders als in den USA, wo runde Implantate favorisiert werden", weiß er. Was die Körbchengröße anbelangt ziehen die Deutschen mit den Amerikanerinnen gleich: Hüben wie drüben wird Körbchengröße C gewünscht – während vor wenigen Jahren noch Körbchengröße B das Maß der Dinge war.

Stichwort Brustvergrößerung


Botox-Parties voll im Trend

16.06.2006

Angeblich der Schönheitsrenner Nummer 1: Bei Champagner und Partyhäppchen, mit den Freundinnen im Plausch und ganz nebenbei ein paar Sorgenfalten weniger. In den USA sind Botox-Parties, die "Tupperparties" des 21. Jahrhunderts, der Renner seit Botulinumtoxin, das Wundermittel gegen Falten, von der amerikanischen Arzneimittelbehörde, der Food and Drug Administration (FDA), für die kosmetische Behandlung freigegeben wurde. Der Trend zur Botox-Party ist auch in Deutschland deutlich spürbar. Allein im vergangenen Jahr ließen sich etwa 30.000 bis 50.000 Menschen ihre Falten lahmlegen. Tendenz steigend.

Allerdings ist eine Botox-Injektion kein Partygag. Jeder Behandlung muss ein persönliches und ausführliches Beratungsgespräch durch einen Arzt vorausgehen, in dem der Patient über Wirkung und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt wird. Denn auch das neue Wundermittel gegen Falten birgt Risiken: Eine falsche Injektionstechnik oder eine zu große Dosis können unerwünschte Überkorrekturen bewirken.

Die Folgen: Hängelider, Triefaugen, asymmetrische Gesichtspartien oder eine starre Mimik. "Die Behandlung gehört auf jeden Fall in die Hände eines Facharztes, zum Beispiel eines Plastischen Chirurgen oder Dermatologen, mit Erfahrung in der Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin. Und der Facharzt muss sich mit der komplexen Anatomie der Gesichtsmuskulatur auskennen. Ist der falsche Muskel erst einmal gelähmt, bleibt nur ein schwacher Trost: Die Wirkung lässt nach wenigen Monaten nach und die unschönen Hängelider sind dann wieder verschwunden.

Stichwort Faltenbehandlung


Materialien zur Faltenunterspritzung

12.05.2006

"35-jährige Frau nach Faltenbehandlung lebenslang entstellt." Meldungen wie diese sind erschreckend, aber leider keine Seltenheit. Um jung auszusehen, entscheiden sich immer mehr Menschen für kleine Faltenkorrekturen im Gesicht. Doch Vorsicht: Nicht alle zur Faltenunterspritzung verwendeten und angebotenen Materialien sind gleich gut geeignet.

Durch die gestiegene Nachfrage sind in den letzten Jahren viele Anbieter aufgetaucht, die Faltenunterspritzungen mit Materialien anbieten, die nicht unbedenklich sind. Sie setzen dauerhafte Füllmaterialien wie Silikon, Plexiglaskügelchen oder Polyacrylamid ein, die nicht in Wirkung auf die Falten dauerhaft sind, sondern nur in Bezug auf ihr unkalkulierbares gesundheitliches Risiko für den Patienten.

Nichtabbaubare Materialien können schwere Dauerfolgen wie permanente Entzündungsreaktionen, Beeinträchtigung der Gesichtsmimik und Farbveränderungen der Haut auslösen. Ebenso wie das Material sind auch die Risiken permanent. Da das Material in flüssiger oder gelartiger Form direkt unter die Falten gespritzt wird und es bei der operativen Entfernung nicht mit dem bloßen Auge gesehen werden kann, ist ein vollständiges Entfernen des Füllmaterials sehr schwierig, manchmal unmöglich.

Und nicht nur das: Wird das ungeeignete Füllmaterial entfernt, bleiben aufgrund der chronischen Entzündungen oft hässliche Narben und Beulen. Der Traum von einem jugendlichen und insbesondere makellosen Gesicht wird damit zum Albtraum.

Stichwort Faltenbehandlung


Versteigerung von Schönheitsoperationen im Internet

07.04.2006

Neuerdings werden Schönheitsoperationen weit unter Preis im Internet an den Meistbietenden versteigert. Problematisch dabei: Der Interessent kauft etwas, ohne zu wissen, mit welchen Risiken oder Nebenwirkungen er rechnen muss. Und was passiert eigentlich, wenn er aus medizinischen Gründen gar nicht operiert werden darf?

"Bei diesen Versteigerungen ist keine frei Arztwahl und keine freier Entschluss zu einem Eingriff mehr gegeben", warnt Prof. Dr. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD). "Erster Schritt in Sachen Schönheitsoperation muss stets die kritische Untersuchung des Arztes sein, der auf die gewünschte Operation spezialisiert ist, sowie ein persönliches ausführliches Beratungsgespräch", erklärt Prof. Bull. Erst auf Basis dieser Aufklärung kann sich ein Patient mündig für oder wider die gewünschte Schönheitsoperation entscheiden.

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Fett-Weg-Spritze

07.02.2006

Fettabsaugungen sind bundesweit die mit Abstand beliebtesten Schönheitskorrekturen in der Ästhetischen Chirurgie. Neuerdings macht die so genannte "Fett-weg-Spritze" von sich reden. Hierbei wird ein Medikament, das bislang lediglich zur Bekämpfung von Fettembolien zugelassen ist, in das Fettgewebe injiziert, wo es die Fettzellen auflösen soll. Wirksamer Hauptbestandteil der Fett-Weg-Spritze ist Phosphatidylcholin, das normalerweise zur Senkung der Blutfettwerte verabreicht wird.

Zur Behandlung lokaler Fettpölsterchen wird es subkutan – also unter die Hautschichten - in das Fettgewebe gespritzt. Hier soll es das Fett "auflösen". Über die Blutlaufbahn wird dann das "geschmolzene" Fett abtransportiert. Wie der Körper den Abtransport größerer Fettmengen bewältigt ist ebensowenig geklärt wie mögliche Nebenwirkungen oder Spätfolgen im behandelten Gewebe. Außerdem werden falsche Hoffnungen geweckt: Großflächige Areal wie die typischen Reiterhosen oder der Bauch können mit der "Fett-weg-Spritze" nicht vergleichbar mit einer Fettabsaugung behandelt werden.

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